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Dem „Fremd sein” mit Respekt begegnen

Von: juh/hes
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Diplom-Sozialpädagoge Marinko Kalic startete mit Jugendlichen der Elwin-Christoffel-Realschule und regelmäßigen Besuchern des Caf International mit Migrationshintergrund das interaktive Quiz „Xenophilia”. Nach einem ähnlichen Schema wie bei „Wer wird Millionär” geht es darum, Jugendliche für Probleme beim Umgang mit Menschen aus anderen Ländern zu sensibilisieren und Wissen über „Fremd sein” zu vermitteln.

Imgenbroich. Was würde ein Chinese in einem Restaurant nie tun? Wodurch unterscheiden sich eigentlich Ausländer von Inländern? Was bedeutet Rassismus? Und was gilt in vielen Ländern als ein typisch deutsches Essen - Hamburger, Würstchen oder gar Döner?

Dies war nur einige der Fragen beim Computer-Quiz „Xenophilia”, das deutsche Schülerinnen und Schüler und solche mit Migrationshintergrund gemeinsam im Imgenbroicher „Caf International” spielten.

Der Nachmittag im Pfarrheim war der Auftakt der Projektwoche „Chillaxed”, die gemeinsam vom Jugendcaf Simmerath und weiteren Einrichtungen initiiert wurde und die sich mit insgesamt neun Veranstaltungen und Projekten mit dem Thema Gewaltprävention auseinandersetzt.

Internationale Leckereien

Eingeladen hatten zu diesem interkulturellen Nachmittag das Caf International und der Jugendmigrationsdienst der Caritas. Bevor die Köpfe über die oben genannten Fragen rauchten, gab es internationale Leckereien, die drei türkische Familien zubereitet hatten. Deutsche und Nicht-Deutsche ließen sich Snacks wie Ekmekli Pide mit Fleisch oder türkischen Tee schmecken.

Diplom-Sozialpädagoge Marinko Kalic startete dann mit Jugendlichen der Elwin-Christoffel-Realschule und regelmäßigen Besuchern des Caf International mit Migrationshintergrund das interaktive Quiz „Xenophilia”.

Nach einem ähnlichen Schema wie bei „Wer wird Millionär” geht es darum, Jugendliche für Probleme beim Umgang mit Menschen aus anderen Ländern zu sensibilisieren und Wissen über „Fremd sein” zu vermitteln.

Insgesamt 100 Fragen

Die insgesamt 100 Fragen umfassen sowohl das „Fremd sein” in Deutschland als auch das eigene „Fremd sein” im Ausland. „Die Schüler sollen erkennen, dass Menschen in anderen Erdteilen kulturelle Werte, Regeln und Gewohnheiten haben, die anders, aber nicht schlechter sind als die eigenen, und denen es respektvoll zu begegnen gilt”, so Marinko Kalic.

Den Jugendlichen soll dabei kein Verhaltenskodex an die Hand gegeben werden, sondern sie sollen animiert werden, sich in den anderen Menschen hineinzuversetzen.

Die gut besuchte Auftaktveranstaltung in angenehmer Atmosphäre lässt die Initiatoren auf gute Resonanz auch bei den weiteren Angeboten der Projektwoche „Chillaxed” hoffen. Am heutigen Mittwoch gibt es an der Hauptschule Monschau alternative Pausenangebote der Streitschlichter-AG, am Freitag findet ab 16 Uhr im Simmerather Jugendcaf ein Filmnachmittag zum Thema statt und steigt in der Elwin-Christoffel-Realschule Monschau von 17 bis 21 Uhr eine Unterstufendisco.

Am Samstag endet die Projektwoche mit dem Abschlussfest in den Räumen der Roetgener Grenzlandjugend.
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