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Das Wildfreighege Hellenthal veranstaltet die Hubertusnacht

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Im Wildgehege Hellenthal ist eine Menge los bei den Hirschen, denn es ist Paarungszeit. Bestaunt werden können die Rivalenkämpfe nicht nur tagsüber, sondern jetzt auch nachts. Am 20.Oktober ist Hubertusnacht!

Hellenthal. In der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober hat das Wildfreigehege Hellenthal wieder nachts bei stimmungsvoller, Wegbeleuchtung zur Hirschbrunft geöffnet.

Für Groß und Klein ist es ein nicht alltägliches Erlebnis mit allen Sinnen zu empfinden, was nachts im Wald geschieht. Nicht nur das Rotwild, auch die Jäger der Nacht, wie Luchs, Wildkatze und Waschbären sind in dieser Zeit sehr aktiv und es ist unglaublich spannend sie in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten.

Am wärmenden Lagerfeuer kann dann in gemütlicher Atmosphäre mit anderen Besuchern, Jägern und Mitarbeitern des Parks ein reger Austausch von Erlebnissen und Gedanken stattfinden.

Die Kinder werden eifrig dabei sein Stockbrot zu backen und mit Taschenlampen durch den dunklen Park zu schleichen. Ein weiterer Höhepunkt und etwas besonderes ist das Eulenflugprogramm zu später Stunde.

Wenn der Uhu ruft und Waldkauz oder Schleiereule lautlos und hautnah vorbeistreichen, kann sich schon mal eine leichte Gänsehaut einstellen. Dieses außergewöhnliche Erlebnis ist nur bei einer nächtlichen Veranstaltung möglich und wird begeistern.

Nicht nur für Kinder ist der Schaubienenstand interessant, der Wissenswertes rund um die Bienenvölker zeigt.

Die Imbisse im Park und das Restaurant „Zum Adler” sind ebenfalls bis in die Nacht geöffnet und bieten die Möglichkeit sich bei zünftigen Speisen und Getränken zu stärken.

Wenn tiefe, dröhnende Laute durch die Wälder tönen, dann ist es soweit: Die Paarungszeit bei den Hirschen beginnt.

Mit laut imposantem Röhren macht sich der Platzhirsch während der Brunft bei seinen Rivalen bemerkbar. Wird er auch in diesem Jahr wieder der Stärkste und damit Herr des Rudels sein?

Zu dieser Jahreszeit sind die Geweihe der männlichen Rothirsche fertig ausgebildet und der Hormonspiegel steigt. Die Hirsche untereinander werden zu Rivalen.

Die lockeren Rudelverbände der männlichen Hirsche lösen sich auf, denn nun locken die weiblichen Tiere. Sind die Platzhirsche wieder bei ihrem Rudel, röhren sie lautstark, um ihren Anspruch auf die Hirschkühe zu zeigen und um Konkurrenten abzuschrecken. Wenn das nicht reicht, kommt es auch schon mal zu spektakulären Kämpfen, in denen die Geweihe der Hirsche lautstark aufeinander krachen.

Ein männlicher Rothirsch muss etwa sechs Jahre alt sein, bevor er ein Rudel verteidigen kann.

Während der Brunft wird die Nahrungsaufnahme für die Hirsche zur Nebensache. Die Paarung mit den weiblichen Tieren und die Verteidigung des Rudels nimmt die ganze Kraft und Zeit in Anspruch.

Die Tragzeit beträgt rund 230 Tage und die Setzzeit ist Mitte Mai bis Anfang Juni. Das einzige Kalb (Zwillinge sind sehr selten und überleben meist nicht) wiegt bei der Geburt etwas 15 Kilogramm und ist zunächst gefleckt. Nach drei Monaten verschwinden diese Flecken. Ein halbes Jahr wird das Kalb vom Muttertier gesäugt.

Die Hubertusnacht beginnt um 18 Uhr, Einlass ist bis 24 Uhr.
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