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Das Rurseefest wird immer bunter

Von: P. St.
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Der alljährliche Höhepunkt b
Der alljährliche Höhepunkt beim Rurseefest: beleuchtete Schiffe und Uferzonen und natürlich das große Höhenfeuerwerk zum krönenden Abschluss. Foto: P. Stollenwerk

Rurberg/Woffelsbach. „Rursee in Flammen” lautet auch in diesem Sommer wieder der Lockruf, dem zehntausende Menschen am letzten Juli-Wochenende in die Rurseeorte Rurberg und Woffelsbach folgen werden.

Vom 26. Juli bis 29. Juli gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen, die zeigen, dass das größte Fest im Süden der Städteregion immer bunter wird. Höhepunkt des viertägigen Spektakels ist selbstverständlich das Höhenfeuerwerk in Rurberg (22.35 Uhr) und das Feuerwerk in der Seemitte in Woffelsbach (23.15 Uhr) am Samstag, 28. Juli.

Zahlreiche Bands im Einsatz

Der Orts- und Verkehrsverein Rurberg-Woffelsbach als Veranstalter hat in den zurückliegenden Monaten ein detailliertes Programm aufgestellt, beginnend mit dem Festaufauftakt am Donnerstag, 26. Juli, wenn um 19.30 Uhr die Show- und Swingband Melano auf der Festwiese am Antoniushof aufspielt.

„Rursee-Rock” heißt es am Freitag, 27. Juli, ab 19 Uhr am Badesee in Rurberg, wenn es gleich fünf Bands (Eject, Pencilcase, The Black Sheep, Lake Cisco und The Coconut Butts) krachen lassen. Der Eintritt für das Konzert beträgt sechs Euro. Zeitgleich kann man in der Woffelsbacher Bucht in entspannter Atmosphäre dem freien Training der Drachenboote beiwohnen.

Am Samstag, 28. Juli, mangelt es ebenfalls nicht an Musik in Rurberg. „Spirit of Sound” (ab 20 Uhr auf der Festwiese im Sief) und „For Example” (ab 21 Uhr auf der Festwiese Antoniushof) sind inzwischen bekannte Größen in Rurberg, aber auch schon am Nachmittag sorgen „The Rockin Five” (Im Sief) beziehungsweise „Dont Stop” (Antoniushof) für Covermusik.

In Woffelsbach geht es derweil sportlich zu, denn ab 12 Uhr heißt es Leinen los für den Drachenboot-Rurseecup. Bei der Feuer- und Flammenparty auf dem Festplatz in Woffelsbach dürfen sich die Besucher auf „Roberta” freuen. Am Sonntag, 29. Juli, findet ab 11 Uhr am Seeufer in Rurberg der 16. Jägertag statt. Mit dabei ist auch wieder die rollende Waldschule und die Hellenthaler Greifvogelschau.

In der Woffelsbacher Mitte wird derweil ab 11 Uhr das große Mitsingferstival angestimmt. In der Woffelsbacher Bucht sind ab 12 Uhr wieder die Drachenboote unterwegs.

Jetzt wünschen sie Organisatoren, denen ein Budget von 40.000 Euro für das Fest zur Verfügung steht, nur noch, dass auch das Wetter mitspielt. Im vergangenen Jahr waren die Bedingungen eher durchwachsen, deshalb (aber auch wegen der Anforderungen an ein erhöhtes Sicherheitskonzept) stand unter dem Strich ein Minus von 8000 Euro.

Das Sicherheitskonzept spielt auch diesmal wieder für Sander Lutterbach, den Vorsitzenden und Organisationschef des Verekhrsvereins, ein zentrale Rolle, denn bei 30.000 bis 50.000 Besuchern (je nach Wetterlage) möchte man nichts dem Zufall überlassen. Weit über 300 freiwillige Helfer sind auf den Uferstraße und dem Veranstaltungsgelände im Einsatz. Erstmals konkret erfasst werden soll auch die Personendichte auf dem Eiserbachdamm, der während des Feuerwerks in Rurberg besonders gerne aufgesucht wird.

Die Finanzierung des Festes läuft in erster Linie über die so genannten Eintrittsbändchen, die den Besuchern an den Zugangsbereichen der Uferstraße angeboten werden.

„Das Rurseefest hat sich zu einem Mega-Event entwickelt und ist für viele längst zu einer Pflichtveranstaltung geworden”, freut sich auch Simmeraths Bürgermeister über das erweiterte Programm mit seinen besonderen Akzenten.

Damit das Fest auch weiterhin ein Magnet für die gesamte Region bleibt, wurde es inzwischen auf das vierte Wochenende im Juli terminiert. Damit möchten die Veranstalter vor allen Dingen Kollisionen mit dem CHIO in Aachen und der Veranstaltung „Kölner Lichter” vermeiden.
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