Vogelsang - Das Projekt Jugendherberge kann starten

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Das Projekt Jugendherberge kann starten

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Den Entwurf für das Jugendwaldheim für gut befunden: Henning Walter, Prof. Schmitz und Friedhelm Kamps. Foto: vogelsang ip

Vogelsang. „Die Jury hat den 1. Preis dem Architekturbüro Hascher + Jehle Planungsgesellschaft, Berlin, gemeinsam mit den Landschaftsplanern Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin zuerkannt,” verkündete Friedhelm Kamps, Geschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerks Rheinland, jetzt im Forum Vogelsang die Sieger des Architekturwettbewerbes für die Jugendherberge und das Jugendwaldheim am Standort vogelsang ip.

Das Deutsche Jugendherbergswerk, Landesverband Rheinland, hatte diesen Wettbewerb vor gut einem halben Jahr ausgelobt. Eine fachkundig besetzte Jury hatte aus sieben eingereichten Entwürfen die Preisträger bestimmt.

Das Vorhaben wird mit einer Bausumme von rund 10 Millionen Euro veranschlagt. Über 200 Betten in der internationalen Begegnungsstätte und 70 Betten im Jugendwaldheim stehen den Gästen künftig zur Verfügung. Der gesamte Gebäudekomplex erstreckt sich auf fast 6000 Quadratmeter und über drei Stockwerke.

Ende 2011 Eröffnung geplant

„Wir hoffen, den Entwurf zügig umzusetzen und bereits Ende 2011 die Gebäude öffnen zu können”, zeigte sich Kamps zuversichtlich über die zeitnahe Realisierung. Der Vorsitzende der Jury, Professor Peter Schmitz, erläuterte das Votum der Jury: „Der Siegerentwurf hebt sich deutlich von den übrigen Arbeiten ab. Zwei neue Gebäude ergänzen die historische Redoute rechts und links ohne sie als Denkmal von außen zu beeinträchtigen.”

Professor Sebastian Jehle vom preisgekrönten Büro zeigte sich erfreut, dass seine Entwurfsidee die Jury überzeugte: „Uns war es ganz wichtig, das Gesamtbild in seinen Dimensionen nicht zu zerstören und die gewünschte Adressbildung zu schaffen: drei Nutzungen, drei Häuser, drei Eingänge. Die Neubauten aus Holz und Glas sind bewusst leicht gehalten. Sie schmiegen sich in den Hang ein und greifen die Steigung zwischen dem Jugendwaldheim zur Redoute und dann zu den Schlafräumen der DJH auf.”

Für den Standort vogelsang ip waren sich Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender, und Thomas Fischer-Reinbach, Geschäftsführer der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang GmbH, einig, dass der Siegerentwurf die weitere Entwicklung beflügeln werde. Ausdrücklich begrüßte Poth die Wahl des Baustoffes Holz: „Damit entsteht ein Vorzeigeprojekt für die Region.” Er empfahl, Holz aus der Eifel zu verwenden.

Neben dem DJH als einer der beiden künftigen Nutzer war auch Henning Walter vom Nationalparkforstamt Eifel sehr zufrieden mit dem Vorschlag: „Eine Jugendherberge wurde am Standort vogelsang ip im Nationalpark Eifel mit einem Jugendwaldheim zusammengeführt.” Dies sei einzigartig in Deutschland. Die Verwendung des Baustoffes Holz entspreche dem Grundsatz der Nachhaltigkeit im Nationalpark Eifel. Walter abschließend: „In einem solchen Gebäude werden sich Kinder wohl fühlen.”

Albert Moritz, Geschäftsführer der vogelsang ip gGmbH, zeigte sich als künftiger Nachbar und Programmpartner des DJH angetan von dem Siegerentwurf: „Die ersten und für jedermann erschwinglichen Übernachtungsmöglichkeiten ab 2011 am Standort vogelsang ip bedeuten einen echten Qualitätssprung für uns. Damit werden wir erstmals auch Mehrtagesprogramme anbieten können.” Der Siegerentwurf biete die geeignete Grundlage dafür.
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