Das dritte Wochenende soll entspannter werden

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Die romantische Seite des Weihnachtsmarktes Monschau mit viel Schnee war für die Besucher in diesem Jahr ein besondere Attraktion. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Ein durchweg positives Fazit konnte Bianca Lanio, Leiterin der Monschau Touristik, nach dem vierten und letzten Wochenende des Monschauer Weihnachtsmarktes ziehen. Die sehr stark vom Wetter abhängigen Besucherzahlen seien positiv und lägen etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Viel wichtiger ist der Monschau- Touristik jedoch, dass sich die Besucher auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt auch wohl fühlen. So hätten zahlreiche Besucher das Erscheinungsbild des Weihnachtsmarktes gelobt.

Diese Aussage stehe auch im Einklang mit den ersten Auswertungen der Gästebefragung, die auf dem Weihnachtsmarkt durchgeführt wurde. Hier wurde immer wieder das Ambiente der Stadt hervorgehoben - Zur richtigen Weihnachtsmarktatmosphäre trug in diesem Jahr auch der pünktlich zum ersten Advent einsetzende Schneefall bei, der die Monschauer Altstadt zu einem wahren Wintermärchen machte. „Gerne besuchen wir Monschau auch mal im Sommer”, war ebenfalls der Tenor der Befragungen.

Zum positiven Erscheinungsbild des Monschauer Weihnachtsmarktes tragen nach Meinung der Monschau-Touristik auch die neuen Weihnachtsmarktfahnen sowie die dekorativen Schleifen bei. Auch der große Weihnachtsbaum, der in Imgenbroich gefällt wurde, machte auf dem Marktplatz eine beeindruckende Figur.

Lobenswert erwähnt wurde von den Besucher das schöne und gut gemischte Angebot in den schmucken Holzbuden. Ein gutes Beispiel für die Vielfalt war der französische Markt, der auf der Austraße bis hin zum Patere Höffje Wein, Käse, Wurst, Marmelade, Tartiflette und andere französische Spezialitäten bot.

Sehr gut angekommen sind die Open-Air-Vorführungen von Frau Holle sowie die Märchenausstellung im Aukloster, an denen vor allem Familien mit Kindern ihre Freude hatten.

Nikolaus beschenkt 1000 Kinder

Alleine an drei Samstagen beschenkte der Nikolaus rund 1000 junge Weihnachtsmarktbesucher und fungierte zudem als äußerst beliebtes Fotomotiv.

Zu den Besuchern, die auf den Auslöser drückten, gehörten auch 163 Gäste, die aus Japan die Reise in die Eifel angetreten hatten. Überhaupt war das Publikum bunt gemischt. Zahlreiche Engländer, Franzosen und Niederländer bevölkerten den Weihnachtsmarkt ebenso wie Gäste aus den Benelux-Staaten, Russland, Spanien und sogar aus Schweden.

Bemerkenswert ist die Zahl an Stammgästen, die alle Jahr wieder die Atmosphäre des Monschauer Weihnachtsmarktes erleben wollen. Viele dieser Stammgäste haben bereits jetzt ihre Unterkünfte für das kommende Jahr 2011 wieder gebucht. Aber auch für viele Einheimische ist der Markt in der Adventszeit ein fest gebuchtes Ziel.

Für den nächsten Weihnachtsmarkt hat die Monschau-Touristik sich zum Ziel gesetzt, den Versuch zu unternehmen, die Besucherströme durch Werbung und Information im Vorfeld etwas besser zu lenken. So soll besonders der Andrang am dritten Weihnachtsmarkt-Wochenende mehr auf die ersten beiden Wochenende verteilt werden. Bianca Lanio: „Mit bis zu 90 Bussen am dritten Wochenende war in diesem Jahr die Kapazitätsgrenze für den Weihnachtsmarkt erreicht.”

Festgestellt wurde auch, dass sich die Besucher bereits im Vorfeld sehr stark per Internet über das Angebot des Monschauer Weihnachtsmarktes informierten. Die Klicks auf die neu gestaltete Internetseite nahmen dabei mit Beginn des Novembers stetig zu.

Insgesamt waren es 27.963 Besucher, die im Internet seit September beim Monschauer Weihnachtsmarkt vorbei schauten, unter ihnen besuchten stolze 80 Prozent der User die Seite zum ersten Mal, was einen Zuwachs von satten 200 Prozent bedeutet.
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