Das digitale Klassenzimmer an St. Ursula

Von: cj
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In den Klassen wird mit dem Smartboard schon gearbeitet: Bei Schülern und Lehrern kommt die moderne Tafel gut an. Foto: Celine Jahns
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In den Klassen wird mit dem Smartboard schon gearbeitet: Bei Schülern und Lehrern kommt die moderne Tafel gut an.

Monschau. Ein Unterricht, bei dem nicht mehr nur mit Arbeitsblättern und Plakaten gearbeitet wird, sondern mit Internet, Videos, Präsentationen und das alles an einer Tafel mit integriertem PC – eine erstrebenswerte Form des Lernens, das bekannte multimediale digitale Klassenzimmer.

Im Jahr 2011 wurde an der Mädchen-Realschule St. Ursula in Monschau schon der erste Schritt in diese Richtung gemacht. Eine IT-Infrastruktur wurde installiert, welche einen Internetanschluss von 16 MBit/s, Schüler- und Lehrer-WLAN, den Anschluss von rund 50 Clients und einen sogenannten Content Filter umfasst.

So ist es möglich, das Internet in den Unterrichtsalltag mit einzubinden und mit Hilfe des Filters das Netzwerk zu schützen und gefährdende Internetseiten zu sperren, damit die Schülerinnen zu jeder Zeit einen sicheren Zugriff auf das World Wide Web haben.

Vor kurzem wurde nun ein weiteres neues Unterrichtsmittel eingeführt: In sieben von 18 Klassenräumen sowie im Biologie-, Chemie-, Kunst- und Musikraum wurden Smartboards installiert. Diese werden je nach Firma auch Active- oder Whiteboards genannt und sind in Kombination mit einem PC, einem Beamer und der richtigen Software das geeignetste Mittel für den multimedialen Unterricht.

Diese Software erwies sich in einer Demonstration als echter Alleskönner. Sie beinhaltet alles, was man heutzutage für den Unterricht braucht – von Tabellen und Präsentationsprogrammen über Koordinatensysteme und Geodreiecke bis hin zum Textverarbeitungsprogramm inklusive Handschrifterkennung.

Die praktische Arbeit mit dem Smartboard ist schon in den Klassen angekommen. Mit ihm werden Referate gehalten oder funktionelle Gleichungen aufgestellt, in Geschichte schaut man sich Hitlers Antrittsrede auf youtube.com an, und in Chemie wird die Ionenstruktur von Natriumchlorid anhand eines einfachen Videos veranschaulicht.

Die Schüler haben nichts gegen diese Modernisierung einzuwenden. „Ich finde es total cool, dass jetzt fast alle Lehrer mit dem Smartboard arbeiten. Man muss zwar manchmal ein bisschen nachhelfen, aber das ist okay und Tafelwasser muss man auch nicht mehr holen“, so eine der Schülerinnen mit einem schiefen Grinsen im Gesicht.

Ähnlich scheint man das auch in der Lehrerschaft zu sehen: „Ein Programm ist immer nur so gut wie sein Anwender, und mit der neuen Software werden die Möglichkeiten der Nutzung rapide ansteigen. Natürlich haben die älteren Kollegen mehr Arbeit mit der Einarbeitung, als die jüngere Generation. Aber es ist durchaus schaffbar, und ich denke, da haben wir auch ein paar gute Beispiele im Lehrerkollegium.“

Das Einzige, das die gemeine Schülerin jetzt noch braucht, das Passwort zum WLAN-Netz und zum Benutzerkonto – aber die sind ein gut behütetes Geheimnis der Lehrer.

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