Monschau - Cineasten in Champagnerlaune: Filmnacht auf der Monschauer Burg

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Cineasten in Champagnerlaune: Filmnacht auf der Monschauer Burg

Von: ch
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Erneut war es eine amüsante und schöne Filmnacht auf der Monschauer Burg. Über die riesige Leinwand flimmerte die französische Komödie „Das Schmuckstück” mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu. Foto: Christoph Hahn

Monschau. „Summertime, and the livin is easy.” Da war er wieder, der bekannte Satz aus Gershwins Oper „Porgy and Bess”. „Easy” mit dem ganz lang gezogenem I-Laut.

Dieses entspannte Lebensgefühl vermittelt nämlich nicht nur die Weite des US-amerikanischen Südens. Auch die Filmnacht im Zuge der Klassik-Wochen auf der Monschauer Burg kann da durchaus mithalten.

Denn noch vor dem Start der französischen Komödie „Das Schmuckstück” mit den beiden Superstars Catherine Deneuve und Gérard Depardieu kam auf der Burg, seit Jahren Stammsitz der Filmnächte, die spezielle Sekt- und Champagnerlaune auf, die für diese Veranstaltung charakteristisch ist.

Bei den Filmnächten ist schließlich erlaubt, was sonst in der Festival-Arena streng verpönt ist: Es wird gepicknickt, mit mitgebrachten Speisen und Getränken wie Schaumwein, aber auch Bier.

Bis es aber so weit ist, müssen Klassik-Produktionsleiter Lulu Castell und seine Mitarbeiter kräftig anpacken. Ein Team aus Damme in Niedersachsen bringt eine riesige aufblasbare Projektionsfläche mit - allein die Leinwand misst acht mal sechs Meter.

Monschauer Feuerwehrleute (am Abend kümmert sich die Löschgruppe Altstadt zusammen mit den Sanitätern des Deutschen Roten Kreuzes um Sicherheit und Wohlergehen der Gäste) haben zudem zwei große Tonnen mit je 1000 Litern Wasser gefüllt, die, durch Spanngurte mit der Airscreen-Projektionsfläche verbunden, schon für deren Stabilität sorgen, während diese durch ein motorgetriebenes Gebläse mit Luft gefüllt wird.

Für Castells Truppe gibt es bei alledem genug zu tun: Mit riesigen Leinen bringen sie die Leinwand in die richtige Position und sorgen dafür, dass das Mitbringsel des Trios aus Niedersachsen nicht mit den Scheinwerfern unter dem Bühnendach oder den Lautsprechern auf dem Boden zusammenstößt.

Von diesen ganzen Mühen ist am Abend kaum noch etwas zu spüren. Derweil Castell und seine Helfer unermüdlich durch die Dunkelheit eilen, um da dieses und hier jenes in vorletzter Sekunde zu richten, lässt es sich das Publikum bei einem guten Schluck und manchem Happen gut gehen.

Und alle sind sich nachher einig: Es war eine wunderschöne, amüsante Filmnacht - wieder einmal.
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