Christian Niessen läuft beim Hauptlauf der Sportwoche allen davon

Von: Max Stollenwerk
Letzte Aktualisierung:
14990448.jpg
Bei optimalen äußeren Bedingungen starteten knapp 300 Athleten in den verschiedenen Wettbewerben. Foto: Max Stollenwerk
14990481.jpg
Die Kleinsten hatten beim Luftballonlauf ihren Spaß. Foto: Max Stollenwerk

Steckenborn. Pünktlich zum Start zogen die dunklen Wolken weg, und sogar die Sonne zeigte sich das eine oder andere Mal am Steckenborner Himmel. „Das sind wunderbare Bedingungen zum Laufen, nicht zu warm und nicht zu kalt“, war vor dem Start von vielen Athleten zu hören.

Am vergangenen Sonntag lud der SC Komet Steckenborn im Rahmen der diesjährigen Sportwoche bereits zum 16. Mal zur Laufveranstaltung „Enorm in Form in Steckenborn“ ein. Die Beliebtheit der Veranstaltung belegen jährlich die Teilnehmerzahlen. Auch in diesem Jahr gingen wieder knapp 300 Sportler auf den verschiedenen Distanzen an den Start. „Wir sind auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagte Dirk Löhr, Vorsitzender des SC Komet Steckenborn, vor Beginn des Hauptlaufes. Und auch die Läufer waren guter Dinge. „Ich laufe bereits seit Jahren hier in Steckenborn mit. Die Strecke ist zwar anstrengend, aber landschaftlich sehr schön“, erklärte Alexandra Kirch, die für den VfR Unterbruch an den Start ging und aus Heinsberg angereist war. Ein konkretes Ziel für die 10 Kilometer hatte sie nicht. „Die Zeit ist nicht so entscheidend, Hauptsache es macht Spaß“, sagte sie, bevor sie sich zur Startlinie aufmachte.

Ein konkreteres Ziel hatte dagegen Simon Braun, der für den heimischen SC Komet startete. „Ich bin schon oft mitgelaufen und möchte die 10 Kilometer in unter einer Stunde laufen“, formulierte er kurz vor dem Startschuss seinen Anspruch. Auf der Strecke freute er sich besonders auf den freien Blick auf den Rursee.

Kurz vor dem Hauptlauf machten sich 20 Walker auf den Weg, um die 10 Kilometer zu absolvieren. „Ich bin zum ersten Mal dabei und durch meine Freunde, die schön öfters dabei waren, auf den Lauf aufmerksam geworden“, erklärte Burkhard Pütz, der für den SV Germania Dürwiß sein Bestes gab. „Es ist auf jeden Fall eine gute Sache, bei der ich hauptsächlich Spaß haben möchte und versuche, durchzulaufen“, sagte er gut gelaunt, bevor er seine Walking-Stöcke zur Hand nahm.

Auf der Strecke wurden die früher gestarteten Walker dann schnell von den Läufern eingeholt. Der Hauptlauf über 10 Kilometer war mit 132 Teilnehmern die stärkste Konkurrenz, gefolgt vom Jedermannlauf über 4,8 Kilometer mit 103 Teilnehmern. Moderiert wurde die gesamte Veranstaltung gewohnt fachmännisch von Vinzenz Tüpper. Er lobte die Gemeinde Simmerath dafür, dass sie die komplette Strecke gemäht hatte. Zudem begleitete er Josef Krammer vom TV Siersdorf, der mit 89 Jahren der älteste Starter über die 4,8 Kilometern war, auf seinen letzten Metern ins Ziel.

Pünktlich um 11.30 Uhr gaben Dirk Löhr und Simmeraths stellvertretender Bürgermeister, Norbert Brewer, den Startschuss für den Hauptlauf. Bereits nach gut einer halben Stunden war wieder der erste Läufer zu erkennen. Und dies war ein bekanntes Gesicht. Vorjahressieger Christian Niessen vom TuS Schmidt lief nach gut 36 Minuten leichtfüßig den Schlussanstieg zum Steckenborner Sportplatz hinauf, bevor nach genau drei Minuten der Zweitplatzierte, Mario Braun vom TV Roetgen, ins Ziel einlief. „Es ist jedes Mal eine wunderschöne Strecke, die ich ungefähr 15 Mal im Jahr laufe und die eine sehr gute Vorbereitung für einen Marathon ist“, sagte der Sieger kurz nach dem Zieleinlauf schon wieder relativ entspannt. Und auch mit der Zeit war er zufrieden: „Die Zeit ist in Ordnung und passt in meinen Trainingsplan, denn ich bereite mich auf den Berlin-Marathon am 24. September vor“, sagte Niessen und verriet, dass er in diesem Jahr nicht am Monschau-Marathon teilnehmen wird. „Die beiden Marathons in Monschau und Berlin liegen einfach zu nah beieinander und in diesem Jahr habe ich mich für Berlin entschieden“, so Niessen.

Doch es stand nicht ausschließlich der Leistungsgedanke im Vordergrund. Beim Luftballonlauf der Bambinis sowie bei den Kinderläufen über 1 und 2 Kilometer ging es neben dem sportlichen Ehrgeiz noch mehr um den Spaß. So hatten die Kleinsten große Freude, als sie sich, jeweils mit einem Luftballon ausgestattet, auf ihre Runde um den Sportplatz aufmachten und dabei von ihren Eltern begleitet wurden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert