CDU stellt die Weichen für die Wahl

Von: Mü
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Die Weichen sind gestellt: Der CDU-Ortsverband Simmertah hat Jens Wunderlich (4.von rechts), Josef Mohren (2. von rechts) und Stefan Haas (3. von rechts) als Direktkandidaten für die Kommunalwahl 2009 nominiert. Foto: D. Münker

Simmerath. Beim Simmerather CDU-Ortsverband wurden jetzt die Weichen für die Kommunalwahlen gestellt: Nach dem Willen der Mitglieder werden dem Gemeindeverband für den Wahlbezirk Huppenbroich-Kranzbruch Jens Wunderlich, der Kandidat der Huppenbroicher CDU, für den Wahlbezirk Simmerath-Bickerath Josef Mohren, und für den Wahlbezirk Simmerath-Witzerath Stefan Haas als Direktkandidaten vorgeschlagen.

Von besonderer Bedeutung ist für die Simmerather CDU diesmal die Reserveliste; wie Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart erläuterte, sollen die 16 Direktkandidaten die ersten 16 Plätze einnehmen.

Danach, so hat man sich verständigt, folgen Kandidaten aus Steckenborn und Eicherscheid, aber schon die Plätze 19 und 20 sollen die Kandidaten des größten Ortsteils, nämlich Simmeraths, einnehmen.

Ein gutes Wahlergebnis für die CDU vorausgesetzt könnten also in der CDU-Fraktion des kommenden Gemeinderats fünf Simmerather sitzen. Vorgeschlagen wurden dem Gemeindeverband dafür der Huppenbroicher Andreas Hermanns, Stephan Braun und Richard Abshof.

Begonnen hatte die Versammlung im Hotel zur Post mit dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Stephan Braun, der als Aktivitäten die Renovierung der Wartehalle am Berufskolleg, Arbeiten am Friedhof und die Umwelttage in Frühjahr und Herbst erwähnte.

An ihnen wollen sich neben Huppenbroich in diesem Jahr auch Eicherscheid und Konzen beteiligen. Stephan Braun wurde als Vorsitzender bestätigt.

Sein Stellvertreter wurde Günter Kaulen, da ja Sascha Schlepütz nach Lammersdorf gezogen ist. Bestätigt wurde auch Geschäftsführer Georg Krott, dem aber, da auch sein Fortzug feststeht, Heinz Thoma als Stellvertreter und Nachfolger an die Seite gegeben wurde.

Beisitzer wurden Stephan Greuel, Richard Abshof, Manfred Prommenschenkel, Christoph Richter und Stefan Haas.

Karl-Heinz Hermanns als Bürgermeisterkandidat der CDU stellte in Aussicht, dass es nach seiner Wahl in Simmerath einen „Generationenausschuss” geben könne, wo Jüngere und Ältere nicht nur beraten, sondern auch in gewissem Rahmen beschließen könnten.

Im Eingangsbereich des Rathauses könnten nach der Umgestaltung auch bestimmte Dinge erledigt werden. Von einem eigenen Bürgerbüro, so Bernd Goffart, halte er wenig: Keinem sei damit geholfen, dass sich die Schlangen nicht mehr vor den Amtsstuben, sondern dann vor dem Bürgerbüro bildeten.

Karl-Heinz Hermanns wies darauf hin, dass viele Anregungen der Bürger zum Kraremann-Karree schon berücksichtigt seien, dass auch nach neuerlichen Bedenken die Zufahrt zu den Parkplätzen anders gestaltet werde: „Wir wollen eine Lösung, mit der alle leben können,” betonte Karl-Heinz Hermanns. Gleiches gelte für die Gestaltung des Rathausplatzes. „Blechfrei” war der Wunsch der Mitglieder, die dazu erwarteten, dass eine bessere Nutzung des Musikpavillons erreicht werde.

Überfällig sei auch eine Anbindung des Gewerbegebietes an die Kreisstraße und an die Landstraße Richtung Strauch. Abschied nehmen muss man dagegen von der gewünschten Erweiterung des Gewerbegebiets, sah Karl-Heinz Hermanns die Zeichen der Zeit: Dort wurde nämlich der blauschimmernde Feuerfalter gefunden, den es nur noch an wenigen Stellen in Europa gibt, ein nahezu unüberwindbares Hindernis für jede bauliche Gestaltung.

Hans-Josef Hilsenbeck warb für eine gemeinsame Vertretung der Eifeler Interessen in der Städteregion. Dann werde eine bessere Verkehrsanbindung an Aachen ebenso möglich wie der Anschluss an die Datenautobahn über Breitbandverkabelung.

Gewünscht wurde aus den Reihen der Mitglieder eine Attraktivitätssteigerung für die Schwimmhalle, etwa durch ein beheiztes Außenschwimmbecken als Ergänzung: Wenn an anderer Stelle Millionen fließen für eine neue Schwimmhalle, müsse auch das möglich sein. Hoffnungen, dass von den Milliarden für die Konjunkturförderung auch einiges abgezweigt werden könne für Kanal- und Straßenbau in den Gemeinden, musste Hans-Josef Hilsenbeck allerdings zunichte machen: Dafür dürften die den Kommunen zugedachten Mittel nicht verwandt werden.
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