Busbahnhof Imgenbroich: Baubeginn im Mai

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Imgenbroich. Im Mai dieses Jahres soll mit dem Bau des neuen ÖPNV-Verknüpfungspunktes, im Volksmund Bushof, in Imgenbroich begonnen werden. Dies kündigt die Monschauer CDU in ihrer Infobroschüre an, die diese Woche an alle Haushalte verteilt wurde. „Die Fördermittel sind zugesagt, und im Mai soll mit der entsprechenden Baumaßnahme begonnen werden“, schreibt dazu der Fraktionsvorsitzende Mischa Kreitz.

Erstellt werden demnach ein Kreisverkehr zwischen Imgenbroich und Konzen, der „Bushof“ selbst sowie die entsprechenden Stellplätze. Der neue ÖPNV-Verknüpfungspunkt ersetzt ab dem Fahrplanwechsel im April 2014 den bisherigen in der Altstadt vor dem Parkhaus „Seidenfabrik“. Die so eingesparten Wagenkilometer ermöglichen – möglichst im Stundentakt – „Ringbusse“ über die Dörfer, so dass auch die jenseits der B 258 gelegenen Dörfer besser angebunden werden können. Auch ist die Umwandlung der Linie 66 zur Schnellbuslinie nach Aachen geplant.

Mit dem Kreisverkehr ist sichergestellt, dass die kommende Erweiterung des Gewerbegebietes und der ÖPNV-Verknüpfungspunkt gut erreichbar sind. Er hat einen Durchmesser von 38 Metern und ist einbahnig. Der „Bushof“ ist als Wendeanlage unmittelbar vor dem Himo konzipiert. In der Mitte befinden sich die vier Bussteige.

Hinzu kommen noch zwei weitere Bushaltestellen an der B 258 unmittelbar am Kreisverkehr, die zu Spitzenzeiten, z.B. morgens im Schülerverkehr den zusätzlichen Busverkehr aufnehmen können. Die Busbuchten sind notwendig, um den Verkehrsfluss auf der B 258 nicht zu beeinträchtigen. Die Bussteige sind so angelegt, dass zwischen den Bussteigen komfortable und kurze Umsteigewege möglich sind ohne die Bussteiginsel zu verlassen.

Der Anschluss an die örtlichen Gehwege erfolgt barrierefrei über gesicherte Überwege (Zebrastreifen) und an barrierefreien Querungsstellen an den Bussteigenden. Die Bussteige werden überdacht und erhalten eine Glas-/ Stahl-Konstruktion mit einer Höhe von 3,30 Metern und einer Breite von 5 Metern. Die ehemalige Gastronomie im Himo soll dann als „Wartehallengastronomie“, z.B. mit Bistro, Kiosknutzung, Snackmöglichkeiten und Fahrscheinverkauf hergerichtet werden. Über den Kreisverkehrsplatz werden weitere 23 Stellplätze angebunden, für den Fahrradverkehr wird eine überdachte Anlage mit einer Kapazität für 21 Fahrräder (davon 10 in Fahrradboxen) eingeplant. Auch soll ein Mitfahrerparkplatz mit etwa 40 Stellplätzen angelegt werden.

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