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Bürgermeisterin gratuliert der Firma Picard

Von: ame
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Beim Jubiläum der Firma Picard trugen sich die beiden Gesellschafter Klaus (rechts) und Walter Picard (links) sowie die beiden Geschäftsführer Josef Posniak (2. von rechts) und Andreas Meise (2. von links) in das von Bürgermeisterin Margareta Ritter mitgebrachte goldene Buch der Stadt Monschau ein. Foto: A. Mertens

Imgenbroich. Das Zweigwerk in Imgenbroich feierte seinen Geburtstag, und so ließen es sich die Mitarbeiter des Hauptwerkes in Remscheid nicht nehmen, ihren Anteil zum Gelingen des Festes auf dem Werksgelände der Firma Carl August Picard in Imgenbroich beizusteuern. Sie waren mit rund 100 Mitarbeitern in einem Bus angereist, um dem Stahlerzeuger, der nun schon seit 40 Jahren am Standort Imgenbroich produziert, zu gratulieren.

Die Firma Picard produziert hauptsächlich hochwertige Stahlerzeugnisse für verschiedene Branchen. Zur Produktpalette der Firma gehören unter anderem Formplatten zur Herstellung von Kalksandsteinen, Formkammerplatten für die Gießereiindustrie, Stanzplatten für Papier- und Kartonagemaschinen sowie Pressbleche für die Elektroindustrie.

Nicht nur an den deutschen Standorten in Remscheid und Imgenbroich ist die Firma Picard vertreten, sondern weltweit produziert sie auch in den Vereinigten Staaten, in China und in Japan.

In Imgenbroich sind derzeit 60 Mitarbeiter beschäftigt (im Hauptwerk in Remscheid mittlerweile 140 Mitarbeiter). Klaus Picard, einer der Gesellschafter der Firma Picard, ging in seiner Festrede auf die geschichtliche Entwicklung des Unternehmens ein. Nach dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ – einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe – fanden sich im Jahr 1973 geeignete Fachkräfte und Personal, die ihre Arbeit im Imgenbroicher Werk aufnahmen.

Nachdem in den Werken in Remscheid und Imgenbroich eine beachtliche Fertigung aufgezogen werden konnte, zogen die Werke in den USA, China und Japan nach. „Ich schätze die Arbeit hier in Imgenbroich sehr. Die Firma Picard ist und bleibt ein Familienunternehmen, das sich auch in Zukunft gut gerüstet den globalen Herausforderungen stellen wird“, munterte Picard die Belegschaft auf.

Im Namen der Geschäftsführung übermittelte Josef Posniak Grüße an die Mitarbeiter. „Ich bin stolz, für diesen Standort hier in Imgenbroich Verantwortung übernehmen zu können. Mein ausdrücklicher Dank gilt der Stadt Monschau, die hier hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen hat. In den vergangenen Jahren sind viele Ressourcen in das Unternehmen gesteckt worden. Des Weiteren konnte auch in die Infrastruktur des Unternehmens investiert werden“, wusste er zu berichten.

Tugenden der Eifel

Warum hat sich die Firma Picard neben dem Standort in Remscheid für das Werk in Imgenbroich entschieden? Auf diese Frage suchte Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter eine Antwort. „Vielleicht liegt es daran, dass die Menschen hier in der Eifel Tugenden wie Fleiß und Beständigkeit in die Waagschale werfen. Das Unternehmen bietet sichere Arbeitsplätze. Es gibt derzeit keine Diskussionen über Abbau von Arbeitsplätzen. Das Auftragsvolumen des Unternehmens ist beachtlich“, betonte sie.

Ausdruck der Wertschätzung

Sie hatte neben einer kleinen Spende für den Betriebsratsvorsitzenden Rolf Müller auch das goldene Buch der Stadt Monschau mitgebracht, in dem sich die beiden Gesellschafter Klaus und Walter Picard sowie die beiden Geschäftsführer Josef Posniak und Andreas Meise eintrugen. „Mit den Einträgen würdigen wir die hohe Wertschätzung gegenüber der Firma Picard.“

Werksleiter Franz Müller hatte sich „jemand aus der Eifel gewünscht, der für musikalische Unterhaltung am heutigen Jubiläumstag sorgen würde“. Günter Hochgürtel von der Eifeler Mundart-Musikgruppe Wibbelstetz, die ihren Ursprung in Mechernich im Kreis Euskirchen hat, war der Einladung nach Imgenbroich gefolgt. Unterstützt wurde er von Rolf Krüger (Mandoline, Gitarre) und Thomas Wille (Bass).

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