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Bürger-Bündnis Kanal/Entsorgung ärgert sich über die Gemeinde

Von: Mü
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Simmerath. Nicht viel Gutes erwartet das Bürgerbündnis Kanal-Entsorgung (BBKE) von der Gemeinde: Vieles nämlich, was dringend der Klärung bedarf, werde auf die lange Bank geschoben, bis der Wahltermin vorüber sei.

Aktuelles Beispiel dafür sei die Berechnung der Kosten für die Einleitung des Niederschlagwassers in die Kanalisation. Der Bürger habe bis Juni seine versiegelten Flächen wie Dächer und Auffahrten ermitteln und der Gemeinde melden müssen.

Seitdem aber sei wiederum ein halbes Jahr vergangen, ohne dass die Gemeinde dem Bürger mitgeteilt habe, wie es denn nun um seine Kanalgebühr für Schmutz- und Niederschlagwasser stehe.

Beschlossen wurde deshalb auf einer Mitgliederversammlung im Hotel „Zur Post”, der Gemeinde eine Frist zu setzen, wie sie dem Bürger eine Frist gesetzt habe.

Ebenso will man sich in Resolutionen gegen die Höhe der kalkulatorischen Zinsen für die Berechnung der Kanalgebühren zur Wehr setzen. Und man hofft, auf die Resolutionen rascher eine Reaktion zu erhalten, wenn man sie gleichzeitig nach Düsseldorf an Landtag und Landesregierung und nach Brüssel an die EU schickt.

Müllgebühr könnte billiger sein

Auch bei der Kanalsanierung in Lammersdorf erwartet man, dass die Kostenbescheide erst nach der Wahl verschickt werden: Auch wenn der Fall Lammersdorf als Pilotprojekt Zuschüsse erhält, erwartet Vorsitzender Karl-Heinz Lotze je Hausanschluss Kosten zwischen 3000 und 8000 Euro, so sei ihm für seinen Hausanschluss als Schätzung mitgeteilt worden.

Ein Ärgernis war den Mitgliedern auch die Gebührenberechnung der Müllabfuhr durch den Verband der Regioentsorgung: Zwar sei die Gebühr gesunken, doch hätte sie noch geringer ausfallen können, waren sie überzeugt. Wie Klaus Brust mitteilte, berechnet die Gemeinde seit Jahren unverändert einen Verwaltungsaufwand von rund 30000 Euro, doch die Regioentsorgung fordert dazu über die Gebühren die Deckung ihres Verwaltungsaufwands von rund 70.000 Euro.

Doch ohne Geld von den Bürgern geht es auch beim BBKE nicht. Und da die Zahlungsmoral der Mitglieder doch zu wünschen übrig lässt, solle man mit der „Brechstange rangehen”, forderten Mitglieder: entweder den rückständigen Beitrag zahlen oder austreten, will man die Mitgliederkartei bereinigen.
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