Simmerath - Boxerin kämpft engagiert gegen K.o.-Tropfen

Boxerin kämpft engagiert gegen K.o.-Tropfen

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Interessante Begegnung: Teilnehmer der Projektwoche, die im Bildungszentrum BGZ Simmerath die Berufsvorbereitung durchlaufen, sprechen mit der Box-Weltmeisterin Jessica Balogun, die sich gegen den Missbrauch von K.o.-Tropfen einsetzt. Foto: Handwerkskammer

Simmerath. Mit eigenen Initiativen haben sich Jugendliche, die im Bildungszentrum BGZ Simmerath die Berufsvorbereitung durchlaufen, an der „Chillaxed”-Projektwoche beteiligt. Sie wurde von mehreren Jugendeinrichtungen in der Nordeifel getragen und stand unter dem Leitgedanken „Gegen Gewalt - für mehr Respekt”.

Für die jungen Leute im Alter zwischen 17 und 21 Jahren, die nach zehn Monaten Betreuung eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle finden sollen, arrangierten die Sozialpädagoginnen der QualiTec GmbH, einer Tochtergesellschaft der Handwerkskammer für die Region Aachen, interessante Begegnungen.

Zur Vorbereitung hatten die Gruppen an Workshops der Städteregion Aachen teilgenommen und sich in einem Kommunikationstraining für die verbale Lösung von Konflikten fit gemacht.

Zehn junge Männer aus der Holzgruppe montierten Schriftzüge in den Wohnbereichen der Stadtresidenz Simmerath, die sie in der Tischlerwerkstatt des Bildungszentrums gefertigt hatten. Diese ehrenamtliche Tätigkeit sollte dem Austausch zwischen den Generationen dienen.

Nach der Montage wurden die Jugendlichen zu Kaffee und Kuchen eingeladen und hatten die Möglichkeit, Gespräche mit den Senioren zu führen. Die freundliche und positive Aufnahme in diesem Kreis bildete den gelungenen Abschluss der wochenlangen Arbeit.

Ein Highlight der Projektwoche war der Besuch der Aachener Boxerin Jessica Balogun im BGZ Simmerath. Die Weltmeisterin im Weltergewicht engagiert sich in Kooperation mit dem Frauennotruf Aachen gegen K.o.-Tropfen. Im regen Austausch mit den jungen Leuten berichtete sie über ihren persönlichen Werdegang, ihre sportliche Karriere und die Beweggründe ihres Engagements als Schirmherrin der Aktion.

Eine andere Gruppe kochte internationale Speisen und beschäftigte sich mit den kulturellen Bezügen der Gerichte. In deren Genuss kamen alle Teilnehmer der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB), die zur Integration der jungen Leute ins Arbeitsleben wesentlich beiträgt. Sie verbessern ihre Fähigkeiten und können fehlende Schulabschlüsse nachholen.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe, neue Erfahrungsebenen für die Jugendlichen zu schaffen”, betont die Sozialpädagogin Astrid Schöller-Frings, die sich um die Organisation der Projekte gekümmert hat. Respekt und Toleranz würden auch weiterhin grundlegende Themen in der Berufsvorbereitung sein. Auf diesem Weg könnten sich die Teilnehmer von eigenen, oftmals negativen Erfahrungen lösen und ihre Persönlichkeit entwickeln.
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