Kalterherberg - Blumenkübel landet in der Haustür des Ortsvorstehers

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Blumenkübel landet in der Haustür des Ortsvorstehers

Von: P. St.
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Scherben vor der Haustür: Ein 15 Kilogramm schwerer Blumenkübel traf in der Nacht zum Sonntag das Haus von Kalterherbergs Ortsvorsteher Norbert Rader.

Kalterherberg. Eigentlich hätte sich der Kalterherberger Ortsvorsteher Norbert Rader nach seinem 15-tägigen Urlaub in Mallorca noch ein paar ruhige Tage zum Entspannen daheim gewünscht, doch mit der Ruhe war es in der Nacht zum Sonntag plötzlich vorbei.

Ein heftiger Knall („Ich dachte, dass ganze Haus fällt zusammen”) riss ihn aus dem Schlaf, und wenige Sekunden später offenbarte sich ihm die Ursache des nächtlichen Lärms. Ein etwa 15 Kilogramm schwerer Blumenkübel hatte die Glastür des Vorbaus zu seinem Wohnhaus durchschlagen und einen Scherbenhaufen zurückgelassen.

Nachbarschaft aufgeschreckt

Gegen 0.45 Uhr hatte sich Norbert Rader zur Ruhe begeben, und nicht einmal eine halbe Stunde später erfolgte die Attacke auf sein Haus in der Görgesstraße. „Ich vermute, dass der Täter das Haus beobachtet hat und abgewartet hat, bis das Licht ausgeht,” sagt Norbert Rader.

Auch die gesamte Nachbarschaft wurde durch das Geräusch aufgeschreckt. Eine Nachbarin erkannte in der Dunkelheit noch eine Person, die sich rasch über die Görgesstraße entfernte. Den Blumenkübel hatte sich Täter von der Mauer des Nachbargrundstückes genommen und dann mit voller Kraft in Richtung Haustür geworfen.

Der Kalterherberger Ortsvorsteher hofft nun, dass es auch noch weitere Zeugen gibt, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, die in Zusammenhang mit der Tat stehen könnten. Möglicherweise habe ja jemand am späten Samstag in der Zeit zwischen 24 und 1.15 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht. Vielleicht sei ein in der Nähe geparkter Wagen oder ein Fußgänger zum fraglichen Zeitpunkt aufgefallen.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat Norbert Rader eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt er unter der Rufnummer 02472/3720 oder auch die Polizei entgegen.

Für Rader ist nicht ausgeschlossen, dass es sich bei der nächtlichen Attacke um einen Racheakt handeln könnte. In seiner Funktion als Ortsvorsteher bleibe es nicht aus, das hin und wieder Entscheidungen getroffen würden, die für Einzelne schwer nachzuvollziehen seien.
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