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Bilder über die Vergänglichkeit

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Der belgische Fotograf Willi Filz stellt ab Sonntag seine Arbeiten in der Galerie „einmalich“ aus.

Roetgen. Die Galerie „einmalich“ in Roetgen präsentiert ab Sonntag Arbeiten des belgischen Fotografen Willi Filz. Der in Eupen geborene Künstler und 1. Träger des ostbelgischen Kunstpreises erreichte internationalen Bekanntheitsgrad mit seinen Porträtzyklen aus Berlin, Syrien und dem Libanon.

Ausschlaggebend für seinen Erfolg war sicherlich seine Fähigkeit, die unverwechselbare Individualität eines Menschen, unabhängig aller sozialen Prägungen auszuloten und im Bild festzuhalten. Die Fotoarbeiten in der Roetgener Galerie beschäftigen sich mit der Vergänglichkeit und Flüchtigkeit der Dinge.

„Souvenier“ lautet der Titel der Ausstellung. Die Bildmotive erinnern an Ereignisse, an Orte, Personen oder Landschaften, an Verlorenes und Vergangenes. Zum Schluss bleibt als Andenken nur das Foto. Vom Künstler mit scharfsichtigem Blick und großem Einfühlungsvermögen fotografiert.

Willi Filzs dokumentiert mit seinen Arbeiten eine autonome künstlerische Position mit hohem Wiedererkennungswert, immer verbunden mit einem klaren ästhetischen, kompositorischen Bildaufbau. So liefert er dem Betrachter seine Wahrnehmung eines flüchtigen Augenblicks, den dieser mit dem Bewusstsein seiner eigenen Wahrnehmung abgleichen kann. Zur Vernissage, am Sonntag, 28. Februar, um 11 Uhr spielen Markus Tissen, Gitarre und Shadé Klinkhamels, Geige.

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