Betriebserweiterungen problematisch

Von: Mü
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Simmerath. Unüberwindbare Hürden sah der Planungsausschuss, wenn man zwei an der Schmiedstraße gelegenen Betrieben - einer Kraftfahrzeug- und einer Metallbauwerkstatt - durch Aufstellung eines Bebauungsplanes an der Lehrer-Friesen-Straße gewerbliche Bauflächen für eine mögliche Erweiterung sichern, gleichzeitig aber auch über ein allgemeines Wohngebiet weitere Baustellen für Wohnhäuser ausweisen wollte.

Da man Konflikte zwischen den unterschiedlichen Nutzungen nicht ausschließen konnte, hatte man ein schalltechnisches Gutachten in Auftrag gegeben. Aber gerade beim Metallbaubetrieb, so hatten die Messungen ergeben, ist die Lärmbelastung „grenzwertig”, so dass es keine Reserve für darüber hinausgehende betriebliche Aktivitäten gab.

Als Lösungsmöglichkeit schlug der Gutachter eine 2,50 Meter hohe Schallschutzwand an der Grundstücksgrenze vor, dazu müsse die angrenzende Wohnbebebauung auf eingeschossig begrenzt bleiben, damit die Giebel nicht über die Schhallschutzwand hinausragten.

Angesichts dieser als problematisch anzusehenden Lösungsvorschläge solle man doch überlegen, regte für die CDU Bruno Löhrer an, ob man nicht auf die Aufstellung des Bebauungsplans verzichten solle.

Eine weitere Möglichkeit brachte Jürgen Förster für die Verwaltung in die Diskussion, den Bebauungsplan allein auf die gewerblichen Flächen zu beschränken. Die Entscheidung wird im Rat fallen.

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