Nordeifel - Bessere Verkehrsanbindung für die Nordeifel gefordert

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Bessere Verkehrsanbindung für die Nordeifel gefordert

Von: P. St.
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Ein gewohntes Bild: Stau auf der Monschauer Straße aus Richtung Eifel. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Die Zukunftsinitiative Nordeifel meldet sich auch im Wahlkampf zu Wort. Die Organisation, die sich die Stärkung der Region zum Ziel gesetzt hat, hat den Wahlkreisvertreter im Bundestag und von der CDU zur Wiederwahl aufgestellten Kandidaten Helmut Brandt gefragt, was er und die CDU zur Verbesserung der Straßenanbindung der Räume Monschau und Simmerath an den Wirtschaftsraum Aachen und das Bundesautobahnnetz zu unternehmen beabsichtige.

Berthold Thoma und Melanie Breuer sprechen in ihrem Schreiben vom „Hauptproblem der Nordeifel“.

In ihrem Schreiben an den CDU-Abgeordneten heißt es, dass die schlechte Verkehrsanbindung an den Raum Aachen aktuell mal wieder an einer sensiblen Stelle zeige.

Roetgen wolle eine zweite Ampel auf der Bundesstraße, das aber komme in Monschau und Simmerath nicht gut an. Die Städteregion habe schon reagiert und der Städteregionsrat in einer Machbarkeitsstudie dargelegt, „dass sich aufgrund einer stichprobenhaften Verkehrsbeobachtung die zwingende Notwendigkeit einer Signalisierung des Knotenpunktes aus fachlicher Sicht nicht ableiten lässt.“

Weiter heißt es: „Selbstverständlich muss das Leben in Roetgen lebenswert bleiben und die Leute brauchen genügend Gelegenheiten, die Bundesstraße überqueren zu können. Doch das wünschen sich die Menschen in Konzen, Imgenbroich, Simmerath und Kesternich genauso“.

Ebenso wichtig für die Wirtschaft und Lebensqualität der gesamten Region, auch für Roetgen, sei eine funktionierende und zeitgemäße Straßenanbindung an den Wirtschaftsraum Aachen und das Autobahnnetz. Also brauche der gesamte Nordeifelraum gut ausgebaute Durchgangsstraßen, möglichst als Ortsumgehungen, von Euskirchen, Schleiden, Hellenthal und Bütgenbach über den Raum Simmerath-Monschau nach Aachen und umgekehrt.

Berthold Thoma: „Wer einen solchen zeitgemäßen Straßenneubau für unmöglich erklärt, möge sich den Straßenneubau im Nachbarkreises Düren mit seinen zahlreichen Überlandstraßen während der letzten 20 Jahre ansehen und uns erklären, warum so etwas bei uns nicht möglich sein soll“.

Bei der Verkehrsanbindung des Südteiles der Städteregion Aachen, der Nordeifelgemeinden Monschau, Simmerath und Roetgen, an das Oberzentrum Aachen, handele es sich um eine Bundesstraße, die B 258. Die Planung und Bewilligung der notwendigen Mittel für einen Neubau dieser B 258 sei Sache des Bundes.

Darum wende man sich mit dieser Fragestellung auch an den Bundestagstagabgeordneten.

„Rückwärtsgewandter Kurs“

MdB Helmut Brandt hat der Zukunftsinitiative Nordeifel inzwischen geantwortet. Er betont in seiner Antwort, dass ihm eine Verbesserung der Verkehrsanbindung „ein besonderes Anliegen“ sei. Leider aber seien seine bisherigen Bemühungen „an der restriktiven Landespolitik“ gescheitert, auch wenn es zutreffe, dass die notwendigen Mittel für den Ausbau von Bundesstraße vom Bund zur Verfügung gestellt würden. Allerdings seien die Länder dafür verantwortlich welche Straßenbauprojekte in Angriff genommen würden. Hier sieht der CDU-Bundestagsabgeordnete bei der rot-grünen Landesregiering einen „rückwärtsgewandten Kurs.“

Allerdings habe auch der Einfluss der Grünen sowohl in der Stadt Aachen wie der Städteregion dazu geführt, dass der dringend notwendige Ausbau der B 258 nicht voran komme.

Brandt bezeichnet den Ausbau als ebenso notwendig für die Weiterentwicklung der Tourismusregion Nordeifel und der übrigen Wirtschaft wie auch für die Bürger aus der Nordeifel, die als Berufspendler hier täglich unterwegs seien.

Helmut Brandt verspricht, dass er sich nach der Bundestagswahl „entschieden“ für einen baldigen Ausbau der B 258 einsetzen werde und dabei auch auf die Unterstützung der Bürger in der Nordeifel hoffe.

Die Zukunftsinitiative Nordeifel hatte einen konkreteren Beitrag zur Lösung des Problems erwartete, daher, so der Kommentar von Berthold Thoma, empfinde man die Antwort des CDU-Kandidaten „mehr als dürftig“.

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