Rollesbroich/Einruhr - Besser ausgestattet: Zwei Feuerwehren stehen vor dem Umzug

Besser ausgestattet: Zwei Feuerwehren stehen vor dem Umzug

Von: P. St.
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Die Feuerwehr-Löschgruppe Rollesbroich lebt unter beengten Verhältnisse am dem Gelände der alten Volksschule. Ein Neubau auf der Grünfläche an der Kirche soll adäquate Bedingungen schaffen. Foto: P. Stollenwerk

Rollesbroich/Einruhr. Noch hat jeder Ort in der Gemeinde Simmerath seine eigene Löschgruppe und damit verbunden auch ein eigenes Gerätehaus, aber nicht überall ist die Ausstattung gleich gut.

So sind die Feuerwehrgerätehäuser in Rollesbroich und Einruhr die beiden letzten verbliebenen Einrichtungen, in denen die Schutzvorschriften bezüglich der Dieselruß-Immission zur Unterbringung der Feuerwehrbekleidung außerhalb der Fahrzeughalle noch nicht umgesetzt wurden.

Schon seit Jahren sucht die Gemeinde Simmerath gemeinsam mit den Löschgruppen nach Lösungsmöglichkeiten. Jetzt zeichnen sich konkrete Fortschritte ab. In der ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode wurden dem Simmerather Struktur- und Hochbauausschuss die Neu- bzw. Umbaupläne vorgestellt. Von den Kosten für die beiden Projekte war dabei noch keine Rede. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, die vorgestellten Pläne weiter zu konkretisieren, mit einer Kostenschätzung zu ergänzen und die Ergebnisse in der nächsten Sitzung des Fachausschusses am 2. Dezember vorzustellen.

Schwierige Lage

Die aktuelle Situation am Feuerwehrgerätehaus Rollesbroich in der Otto-Voss-Straße ist verzwickt. Aufgrund der verwinkelten Gebäude und Grundstückssituation an der ehemaligen Volksschule erscheint an dieser Stelle ein Um- oder Anbau wenig sinnvoll. Bei der Suche nach einem alternativen Standort für das Feuerwehrhaus stieß man auf das bisher als Grünanlage genutzte Grundstück Ecke Dürener Straße/Kirchhofsweg. In diesem Zusammenhang wurde die Löschgruppe Rollesbroich gebeten, auf der Grundlage der jetzigen Planung die Einbringung von Eigenleistung zu prüfen.

Auch am Gerätehaus Einruhr wurde die Möglichkeiten eines Um- oder Anbaus geprüft. Letztlich kamen die Beteiligten überein, dass der Anbau einer neuen Fahrzeughalle mit getrennten Umkleidemöglichkeiten am jetzigen Standort die sinnvollste Lösung darstellt. Der bisherige Bereich könnte weiter als Besprechungs- und Sanitärräume genutzt werden. Weiterhin entstand im Zuge der Diskussion die Idee, dass durch einen zweigeschossigen Anbau auch der Küchen- und Gastraumbereich des Restaurants „Eifelhaus“ erweitert werden könnte. Eine solche Umsetzung würde der Pächter rundum befürworten.

Für die Maßnahme in Einruhr bedarf es keiner Planänderung, da der Baukörper im vorhandenen Baufenster liegen würde, während in Rollesbroich eine Änderung des Bebauungsplans erforderlich ist, da das neue Grundstück bislang als Grünfläche ausgewiesen ist. Da diese Änderung erfahrungsgemäß rund eine Jahr dauert, soll in der anstehenden Sitzung des Planungsausschusses bereits der entsprechende Aufstellungsbeschluss gefasst werden.

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