Monschau - Berufsberatung kommt in die Schule

Berufsberatung kommt in die Schule

Von: P. St.
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Die ersten Schüler ließen im neuen Berufsorientierungsbüro der Hauptschule Monschau-Roetgen nicht lange auf sich warten. Berufsberater Gerhard Maaßen ist demnächst hier regelmäßig zu Gast. Unterstützt wird er von Konrektor Franz-Josef Prümmer und Berufswahlkoordinator Borris Freitag (re.). Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Einen Ort in der Schule schaffen, der ausschließlich dem Zweck der Berufsberatung dient: Dieses anspruchsvolle Ziel hat jetzt die Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen durch die Einrichtung eines Berufsorientierungsbüros, kurz „BOB” genannt, realisiert.

Unterstützt wurde die Einrichtung durch 2800 Euro der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit.

In Zukunft nutzen die Schülerinnen und Schüler der GHS Monschau-Roetgen das „BOB”, um Bewerbungen zu formulieren, im Internet nach Ausbildungsplätzen zu recherchieren und sich anhand einer umfangreichen Materialsammlung über Ausbildungsberufe zu informieren.

Gleichzeitig dient das „BOB”, ein ebenso freundlicher wie gemütlicher Raum im Schulgebäude, als Ort für Beratungsgespräche und als Zentrale zur Koordinierung der Maßnahmen der Berufsorientierung an der Schule.

Regelmäßig hier zu Gast ist auch Gerhard Maaßen als Berufsberater der Agentur für Arbeit. Das „BOB” ist an drei Tagen je eine Stunde in der Woche geöffnet.

Franz-Josef Prümmer, Konrektor der GHS Monschau-Roetgen und Borris Freitag, Berufswahlkoordinator an der Schule, erläuterten die Motive ihrer Schule bei der „BOB”-Einrichtung: „Wir möchten unsere Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen, die bisherigen guten Konzepte zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den Übergang aus der Schule in den Beruf weiter auszubauen und zu professionalisieren. BOB hilft uns dabei, sämtliche Maßnahmen zur Berufswahl zu bündeln und zu koordinieren - damit sie auch weiterhin ihren Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsreife unserer Jugendlichen leisten können.” Außerdem wolle man die Chance nutzen, jährlich neu zur Verfügung stehen Förderung für den Ausbau des „BOB”-Angebotes abzurufen.

Partner aus der Wirtschaft

Das „BOB” ist aber nicht nur innerschulisch eine zentrale Anlaufstelle, auch externe Partner aus der Wirtschaftswelt sollen in Zukunft hier ihre Ansprechpartner finden, wenn sie sich aktiv an den Berufsorientierungsprozessen junger Menschen beteiligen wollen.

Das „BOB” wird an der Schule an drei Tagen für beratungswillige Schülerinnen und Schüler offen stehen.

Direkt angesprochen durch das neue Angebot sind rund 100 Schüler aus den 9er und 10er-Klassen der Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen. Borris Freitag hofft nun, dass möglichst viele Schüler von dem neuen Angebot Gebrauch machen: „Die Hauptaufgabe unserer Schule liegt darin, die Schüler auf den Beruf vorzubereiten und auch die als weniger attraktiv geltenden Berufe bekannter zu machen.
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