Rurberg/Kesternich - „Berliner Luft” am Rurseeufer

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„Berliner Luft” am Rurseeufer

Von: breu
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Rurberg/Kesternich. Die Musiker des Musikverein Diana freuten sich bereits vor Beginn des Konzertes über den großen Besucherandrang. Zahlreiche Gäste aus Rurberg, Kesternich und Umgebung hatten den Weg in den Antoniushof gefunden und freuten sich auf einen schönen Abend. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Gerd Jansen betraten zunächst zehn jugendliche Musiker der Bühne. Unter der Leitung von Christoph Keischgens brachten sie den „Caribbean Dance Sun Calypso” in Bearbeitung von Luigi di Ghisallo, die Winnetou-Melodie von Martin Böttcher und eine von Michael Sweeney für Jugendorchester bearbeitete Fassung der Musik von Klaus Badelt zum Film „Pirates of the Caribbean” zu Gehör.

Der Applaus belohnte nicht nur die jungen Musiker für ihre hervorragende Leistung, sondern auch die Betreuer Yvonne Keischgens, Dieter Sündermann und Christoph Keischgens. Diese erhielten ein Präsent aus den Händen des Vorsitzenden.

Nachdem die 35 Musiker des Hauptorchesters auf der Bühne Platz genommen hatten, begrüßten sie die Gäste mit dem Konzertmarsch „Unter dem Grillenbanner” von Wilhelm Lindemann.

Dirigent Peter Persé führte in gewohnter Weise durch das Programm, mit dem nächsten Stück lud er zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Das Lied „Die Post im Walde” in einer Bearbeitung von H. Egidius ist bestimmt von einem Trompetensolo. Christian Schmitz meisterte dieses Solo mit sauberen Tönen und gekonnter Dynamik.

Lieblingsstück des Dirigenten

Die Erläuterungen Persés zur folgenden „Ouvertüre for Band - Fanatic Winds” ließen erkennen, dass es sich hier wohl um ein Lieblingsstück des Dirigenten handelt. Die Darbietung des Stückes zeigte dann, dass der Dirigent seine Musiker mit solchen Stücken bis an ihre Grenzen fordert.

Unter stürmischem Applaus verließ das Orchester die Bühne und machte Platz für „The Heppi Voices”, sieben Mädchen und zwei Jungen aus Konzen. Peter Persé leitet dort diese kleine Gesangsgruppe, die den Spitznamen „Persés Heppi” gerne in den Gruppennamen einbaute. Die Kinder haben die Stücke selbst ausgesucht.

„Ich kannte diese Lieder bis vor einem halben Jahr ebenso wenig wie Eric Clapton”, so Peter Persé. Mit „Tears in Heaven” von eben diesem, „An Angel” von der Kelly Family, „She´s the One” und „The Rose” begeisterten die jungen Sängerinnen mit tollen Stimmen. Begleitet wurden sie von Peter Persé am E-Piano, Sascha Huppertz an der Gitarre und Jonas Brück am Schlagzeug.

Mit der geforderten Zugabe „Liebeskummer lohnt sich nicht” brachte die Gruppe den vollbesetzten Saal zum freudigen Mitsingen und -klatschen.

Den letzten Teil des Konzertes bestritten wieder die Musiker der Diana. Der „Boogie-Woogie Rimballzello” in einer Bearbeitung von Lex Abel, der Evergreen „Sieben Fässer Wein” und die „Potpourris Festival mit Udo Jürgens” und „Andrew Lloyd Webber Porträt” bereiteten nicht nur den Zuhörern viel Freude, man merkte den Vorträgen auch an, dass die Musiker diese Musik gerne spielen.

Auch der „Florentiner Marsch”, ein Stück aus dem Fundus des Vereins, wurde mit perfekter Begeisterung vorgetragen. Zum Abschluss zeigten die Kesternicher Musiker mit flotten Polkaklängen, dass „Es schön ist, ein Musikant zu sein”, von V.S. Avsenik.

Endgültig verabschiedeten sie sich mit der Zugabe „Berliner Luft”, hier war das Publikum eingeladen, mitzusingen.

Nach einem so schön gestalteten musikalischen Abend wurde diese Einladung gerne angenommen. Und nach dem Konzert blieben Gäste und Musiker noch gerne im schönen Antoniushof, um den Abend ausklingen zu lassen.
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