Beim Nachmittagsfest dem Akkordeon-Orchester und Kindergesang gelauscht

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Die knapp 140 Senioren lauschten zusammen bei Kaffee und Kuchen dem Akkordeon-Orchester Monschauer Land und beklatschen den Gesang der Kinder der Katholischen Grundschule Simmerath auf dem kürzlich stattgefundenen Fest der Simmerather Sozialstiftung.

Simmerath. „Das war ein richtig schöner Nachmittag. Ich habe Altersgenossen getroffen, die ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen habe“, freute sich eine Seniorin über das gelungene Fest der Simmerather Sozialstiftung, zu dem alle Jubilare des Geburtsjahrganges 1940 mit einer Begleitperson in die Tenne nach Eicherscheid eingeladen worden waren.

Bei Kaffee und Kuchen verbrachten knapp 140 Senioren einige gemütliche Stunden zusammen. Für die musikalische Untermalung sorgte das Akkordeon-Orchester Monschauer Land unter der Leitung von Willi Mertgens. Auch die Kinder der Katholischen Grundschule Simmerath hatten gemeinsam mit Daniel Wiegand einige Lieder einstudiert, die sie auf der Bühne präsentierten.

Seit vier Jahren ist dieser Nachmittag ein fester Bestandteil im Programm der Sozialstiftung. „Wir fördern aber noch viel mehr“, erklärte deren Vorsitzender Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, „so haben wir z. B. bereits die Selbsthilfegruppe für Krebskranke, die Hospizbewegung Simmerath oder das Jugendcafé unterstützt. Auch helfen wir Eltern, die das Geld für die schulische Übermittagsbetreuung ihrer Kinder nicht aufbringen können.“

Die Simmerather Sozialstiftung wurde gegründet, nachdem ein Bürger nach seinem Tod der Gemeinde Geld hinterlassen hatte, mit dem Auftrag, es nachhaltig zur Förderung von sozialen Zwecken einzusetzen. Bürgermeister Hermanns als Vorsitzender der Stiftung, Dr. Hartmut Wiechmann als dessen Stellvertreter, Raimund Löhrer als Vorsitzender des Kuratoriums, Günter Scheidt als dessen Stellvertreter und Vorstandsmitglied Mariana Stiel sowie die Kuratoriumsmitglieder führen den Auftrag mit viel Engagement und Freude aus.

Da die Stiftung das Geld angelegt und nur die Zinsen zur Verfügung habe, freue man sich sehr, dass die Raiffeisenbank Simmerath diesen Nachmittag finanziell unterstützt habe. „Bei den niedrigen Zinsen, die es derzeit gibt, wäre der Nachmittag sonst so nicht möglich gewesen“, erklärte Bürgermeister Hermanns. Als Dank überreichte er Oliver Lapp von der Raiffeisenbank zwei Flaschen Kraremann-Wein. Mit einigen flotten Märschen des Akkordeon-Orchesters klang der gelungene Nachmittag aus.

Damit auch in Zukunft die erfolgreiche Arbeit der Stiftung fortgeführt werden kann und viele soziale Projekte unterstützt werden können, ist die Sozialstiftung Simmerath auf Spenden angewiesen. Spender können sich an die Vorstandsmitglieder oder an Monika Johnen im Rathaus wenden. Spendenquittungen werden auf Wunsch gerne ausgestellt.

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