Widdau - Bei Widdau wird das Wasser ausgebremst

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Bei Widdau wird das Wasser ausgebremst

Von: P. St.
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Noch bis Ende Ende September s
Noch bis Ende Ende September sollen die Arbeiten am neuen Absetzbecken (li.) in Widdau dauern. Es soll den Schadstoffeintrag in Rur durch abfließendes Regenwasser verringern. Foto: P. Stollenwerk

Widdau. In Widdau, auch als Klein-Allgäu der Eifel bekannt, stürzt das Wasser besonders steil zu Tal. Wenn der Niederschlag im Grünental ankommt, sind es nur noch wenige Meter bis zur Rur, die bekanntlich in den Trinkwasserspeicher Obersee mündet.

Das ankommende Niederschlagswasser ist nicht gerade sauber, und deshalb wird seit Monaten an der Straße nach Widdau gebaggert.

Beträchtliche Erdbewegungen sind hier erforderlich, um ein so genanntes Absetzbecken zu errichten. Große Teile der Böschung an der Kreisstraße 26, die hinauf nach Widdau führt, wurden abgetragen. Auftraggeber der Maßnahme, die zum Ziel hat, den Schadstoffeintrag in die Rur zu verringern, ist die Städteregion Aachen.

Bisher ist es so, dass die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt Widdau über einen Regenwasserkanal entwässert wird, der im weiteren Verlauf über offene Rinnen und Straßengräben in der Rur endet. Das 25 mal 16 Meter große Absetzbecken soll nun das Wasser an der Sohle stoppen, damit Schadstoffe sich ablagern können. Die Anlage besteht aus einem Erdbecken, das mit Steinen befestigt ist. Außerdem verfügt das Becken über eine Tauchwand und eine Schieberanlage.

Im Zuge der Baumaßnahme wird gleichzeitig die Fahrbahn von Widdau bis zur Einmündung Grünentalstraße (K 21) erneuert. Das gesamte Vorhaben inklusive Straßenbau und ökologischem Ausgleich kostet rund 390.000 Euro.

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