Kesternich - Bei Verkehrsplanung weiter als „bis zur Pensionierung” denken

Bei Verkehrsplanung weiter als „bis zur Pensionierung” denken

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Kesternich. Noch ist über die Trasse für die Ortsumgehung Kesternich nicht das letzte Wort gesprochen, aber als Fazit einer Bürgerinformation der Gemeinde warnte Ortsvorsteher Ulrich Offermann jetzt im Bauausschuss vor „halbherzigen Lösungen”.

Besonders die Pläne für den unteren Teil der Umgehung, die auf der Trasse der L166 und damit der Nähe zur Wohnbebauung verlaufen soll, ist für Offermann „zu wenig.” Er habe manchmal den Eindruck, dass „Pläne nur bis zur nächsten Pensionierung” Gültigkeit hätten. Es gelte aber in die Zukunft zu schauen, und dabei auch die gesamte Verkehrssituation Richtung Aachen im Blick zu haben.

Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns sagte wie auch schon bei Bürgerversammlung einen weiteren Behördentermin zu. Bei diesem Ortstermin setze man vor allem auf die Unterstützung durch Staatssekretär Achim Großmann, damit eine für Kesternich verträgliche Lösung gefunden werde.

Günter Mießen (Grüne) äußerte Zweifel an der Aussagekraft von nicht mehr aktuellen Verkehrszählungen. Ziel müsse es sein, „dass von 8000 Fahrzeugen am Tag auch 6000 die Umgehung nutzten. Sonst hat niemand etwas davon.” Karl-Heinz Hermanns versicherte, dass den Planern aktuelle und aussagekräftige Daten zur Verfügung ständen.
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