Bei der Musikprobe kam die Schnapsidee

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Holunderlikör aus Vossenack i
Holunderlikör aus Vossenack ist neues Produkt der Regionalmarke Eifel. Bürgermeister und Stadtverwaltung gratulieren zum Erfolg.

Vossenack. Die Jungunternehmer Christiane (29) und Christoph Lutterbach (36) im Hauptberuf Krankenschwester und Maschienenprogrammierer sowie Michael Rambadt (34), hauptberuflicher Mathematiker, aus Vossenack haben sich seit Mai 2009 auf die Herstellung von Holunderlikör spezialisiert.

Diese Idee kam den drei, als sie zusammen im Vossenacker Musikverein probten und mal wieder für die abendliche alkoholische Verpflegung sorgen mussten.

Der Holunder hat in Vossenack eine lange Tradition, auch für die Zubereitung von Marmelade. Daher kam eine andere Frucht für die Herstellung gar nicht in Frage.

Unter dem Firmennamen „Hola GbR” wird bester Holundersaft aus einem Biobetrieb in der Südeifel zu einem hochwertigen Produkt, dem „Hola - Original Vossenacker Holunderlikör”.

Der Firmen -und Produktname kommt nicht von ungefähr. Die Legende schildert, dass die Fruchtbarkeitsgöttin Hola vor rivalisierenden Göttern fliehen musste und sich schließlich unter einem Holunderbusch versteckt hat.

So ist Hola zur Namenspatin für den Holunder und für den Vossenacker Holunderlikör geworden. Seit 2011 ist Hola ein Produkt der Reginalmarke Eifel, und zusätzlich ist die Hola GbR jetzt offizieller Produzent der Regionalmarke.

„Wir sehen darin eine wertvolle Ergänzung für unsere Produkte”, so Michael Rambadt. Arndt Balter vom Markenmanagement der Regionalmarke Eifel fügt hinzu: „Die Regionalmarke Eifel ist ein Marketinginstrument, das man aber nicht geschenkt bekommt.” An der Regionalmarke Eifel sei sofort zu erkennen, welche Produkte eine besondere Qualität auszeichne.

Das Markenlogo „e” vor einem vierfarbigem Hintergrund symbolisiert die Vielfalt der verschiedenen Qualitätsprodukte aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Die Marke wird nur dann vergeben, wenn eine kontrollierte Qualität und die garantierte Herkunft aus dem Naturraum Eifel für den Verbraucher transparent nachgewiesen werden kann.

Die Unternehmer müssen ihr Produkt also ständig strengsten Kontrollen unterziehen, um den Anforderungen gerecht zu bleiben. Die Regionalmarke Eifel verfolgt das Ziel, die qualitätsorientierten klein- und mittelständischen Strukturen in der ländlich geprägten Mittelgebirgsregion zu stärken und damit auch den Erhalt und die Weiterentwicklung der traditionellen Eifeler Kulturlandschaft zu ermöglichen.

Die Hola GbR passt hier mit hohen Produktions -und Hygienestandards genau ins Bild. Zudem wird bei der Herstellung von Hola komplett auf künstliche Aromen oder Farbstoffe verzichtet. Außerdem hat der Likör einen köstlichen Geschmack, den man sich gerne auf der Zunge zergehen lässt. Michael Rambadt erklärt: „Der Likör schmeckt sehr fruchtig, aber einen vergleichbaren Geschmack kenne ich nicht.”

Einen weiteren Erfolg verbuchten die jungen Geschäftsleute beim jüngsten Rurseefest. Sie bereiteten für die Besucher einen Cocktail mit dem 15,5 prozentigen Likör zu, indem Sie den Hola mit etwas Maracujasaft mischten. Der Cocktail ist sehr gut angekommen und wird es vielleicht bald sogar auf die Getränkekarten angesehener Restaurants schaffen.

Für die Weihnachtszeit hat Michael Rambadt sich mit einem Konditor zusammengetan. Sie wollen eine Praline oder ähnliches mit Hola füllen und so die Weihnachtszeit versüßen. Rambadt könnte sich jedoch auch vorstellen, in Zukunft einen weiteren Likör mit einer anderen Frucht auf den Markt zu bringen.

Zum Erfolg der drei Geschäftsführer, gratulierten auch der Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald, Axel Buch und Walter Weinberger von der Kreisverwaltung Düren, der gleichzeitig Aufsichtsratmitglied der RME GmbH ist.
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