„Beccy” weiter im Rennen um die Topmodel-Krone

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Rebecca Mir Germanys next Topmodel
Der Traum vom Model ist greifbar nah: Die 19-jährige Rebecca Mir aus Monschau-Imgenbroich ist bei der ProSieben-Castingshow „Germanys next Topmodel” kurz vor dem entscheidenden Finale im Juni noch im Rennen. Foto: ProSieben

Imgenbroich. Der Traum vom Model ist greifbar nah: Die 19-jährige Rebecca Mir aus Monschau-Imgenbroich ist bei der ProSieben-Castingshow „Germanys next Topmodel” kurz vor dem entscheidenden Finale im Juni noch im Rennen.

Derzeit ist sie zum ersten Mal seit vielen Wochen wieder zu Hause in der Eifel. Seit Anfang März werden die Folgen der siebten Staffel der Model-Konkurrenz jeden Donnerstag um 20.15 Uhr auf dem Privatsender ausgestrahlt.

Offensichtlich gute Chancen

Wenn am Donnerstagabend Heidi Klum die letzten Sieben der einstmals 50 angetretenen Mädchen auf den Laufsteg bittet, dann ist „Beccy” immer noch mit von der Partie - und hat offensichtlich gute Chancen, das große Live-Finale am 9. Juni in der Kölner Lanxess-Arena zu erreichen. Heiner Schepp hat die junge Frau zum Interview getroffen.

Die Ausstrahlung von zwei Sendungen stehen vor dem Finale am 9. Juni noch aus. Du weißt bereits, ob Du es unter die letzten Drei geschafft hast, darfst es aber nicht verraten. Hältst Du Dich daran?

Rebecca: Viele Leute fragen mich: „Wer fliegt nächste Woche raus?”, aber wäre es nicht langweilig, diese Frage zu beantworten? Ich möchte doch, dass die Sendung weiterhin für alle spannend bleibt und werde die Frage auch weiter nicht beantworten. Und wer weiß, vielleicht weiß ich auch gar nicht, wen es nächste Woche trifft, weil ich eventuell selbst nicht mehr dabei bin. Dann kann ich die Frage auch gar nicht mehr beantworten. Allerdings wissen meine besten Freunde schon etwas mehr und das auch etwas früher.

Du hast in wenigen Tagen fast 5000 Freunde bei „Facebook” gesammelt. Hast Du schon einen wunden Finger von den ganzen Freundschaftseinladungen?

Rebecca: In meiner kurzen Drehpause bin ich auch mal des Öfteren auf „Facebook”. Ich habe mich entschieden, meinen richtigen Namen zu verwenden und so ein öffentliches Profil zu haben, um die Reaktionen der Topmodel-Zuschauer auch mal persönlich zu erfahren. Allerdings war der Ansturm so enorm, dass ich 5000 Freunde hatte und mir Facebook verbietet, weitere Freunde anzunehmen. Also habe ich jetzt eine eigene Fanseite, auch wenn es mittlerweile ja schon 19 verschiedene gibt. Aber nur die mit meinem Schwarz-Weiß-Portrait ist meine Eigene, auf der ich Fragen beantworte und auch die Sendungen nochmals persönlich kommentiere. Manchmal mache ich sogar kleine Andeutungen für die kommende Sendung. Das kommt bei den Fans sehr gut an.

Auf Deiner „Facebook”-Seite taucht unter Deinen Freunden als eine der Ersten ausgerechnet Deine große Widersacherin Anna-Lena auf. War die gegenseitige Antipathie wirklich so groß, wie es im Fernsehen rüberkommt? Mit wem hast Du Dich am besten verstanden?

Rebecca: Ich hatte wirklich meine Problemchen mit Anna-Lena oder sie mit mir. Auch wenn viele denken, dass der Streit bei „GNTM” inszeniert war, muss ich leider widersprechen. Nichts davon war gespielt und manchmal war es sogar schlimmer, als man das in der Show sehen konnte. Aber nach dem Einzug in die Villa wurde Anna-Lena nicht mehr so häufig mit mir verglichen. Dadurch hat sich ihr Verhalten mir gegenüber sehr beruhigt. Ich habe dann beschlossen, einen Neuanfang mit ihr zu starten, da schon genug Druck und Stress auf einem lastet, ohne von nervigen Zickereien abgelenkt zu werden. Auch wenn es in der Sendung teilweise so rüberkommt, dass ich eine Einzelkämpferin bin, stimmt das nicht. Würde man glauben, dass ich zum Beispiel von Anfang an bis zur Villa immer mit Marie-Luise auf einem Zimmer war und wir unzertrennlich waren? Ich komme mit sehr vielen Kandidatinnen gut klar, sodass sich richtige Freundschaften entwickelt haben - vor allem mit Marie-Luise und Aleksandra.

In den ausgestrahlten Folgen haben manche Deiner Konkurrentinnen schlecht über Dich geredet. Wie schaffst Du es, so etwas an Dir abperlen zu lassen? Hast Du wirklich so ein dickes Fell?

Rebecca: Ich muss zugeben, dass es mich natürlich nicht immer kalt gelassen hat, wenn Andere über mich schlecht geredet haben. Darauf muss man sich aber bei „GNTM” einstellen und über dem Ganzen stehen, da es immerhin einer der härtesten Wettbewerbe ist! Kritik der Jury zu bekommen finde ich nicht so schlimm, solange ich es nachvollziehen kann. Ich glaube, dass man sich nur so weiterentwickeln kann und so aus seinen Fehlern lernt. Aber ja, ich habe im Gegensatz zu den anderen Kandidatinnen ein sehr dickes Fell.

Seit einigen Tagen bist Du - so wie alle Teilnehmerinnen von GNTM - nun wieder zuhause in Imgenbroich. Wie ist das, aus den Modemetropolen der Welt, aus der Glitzerwelt von Film, Fernsehen und Werbung, in die beschauliche Eifel zurückzukehren?

Rebecca: Ich finde es schon komisch, in einer Drehpause wieder zu Hause zu sein, weil alles anders ist als in Amerika. Hier in der Eifel ist es deutlich ruhiger, was natürlich auch seine Vorzüge hat. Wobei ich zugeben muss, dass mir das Leben der Stars und Sternchen mit Shootings, Laufstegen und jeden Tag einer neuen Challenge schon sehr sehr gut gefällt, auch wenn es nicht so einfach ist wie es im Fernsehen aussieht.

Wie war denn die erste Begegnung mit Deinen Freundinnen und Klassenkameradinnen nach Deiner Rückkehr?

Rebecca: Sehr schön! Obwohl ich bei Topmodels die einzige ohne Heimweh bin, vermisse ich mein besten Freunde doch sehr. Ich bin auch trotz zwölf Stunden Flug direkt mit ihnen feiern gegangen, wobei mir mein Jetlag sehr zum Vorteil gereichte... (lacht)

Traust Du Dich schon in die Öffentlichkeit? Du wirst doch sicher erkannt, wenn Du unterwegs bist?

Rebecca: Oh ja, ich werde sehr oft erkannt. Egal ob ich in der Disco bin, shoppen gehe oder nur mal eben eine Tafel Schokolade kaufe - ich werde erkannt und werde nach Autogrammen und gemeinsamen Fotos gefragt. Die Reaktionen sind aber stets sehr positiv mir gegenüber, was mich dann auch immer wieder aufs Neue freut.

Was geschieht denn noch in den drei Wochen bis zum Finale? Hast Du weitere Termine oder trefft Ihr Euch vorher nochmal mit den Teilnehmerinnen?

Rebecca: Kurz vor dem Finale werden sich alle Top-20-Kandidaten in der Lanxess-Arena einfinden und wir werden fleißig eine Choreographie einüben, damit es eine unvergessliche und einmalige Finalshow wird. Ich freue mich schon sehr darauf!

Wie geht es denn nun weiter mit Deiner Modelkarriere? Du wirst mit Deinem Talent doch sicher Deinen eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen, ganz unabhängig vom Ausgang der Staffel.

Rebecca: Ich hoffe sehr, egal wie dieser Wettbewerb auch für mich ausgeht, dass ich weiterhin in der Modelwelt Erfolg habe. Ich weiß, dass man sehr zielstrebig und professionell sein muss, um sich in diesem knallhartem Business über Wasser halten zu können. Aber ich glaube, dass ich das schaffen kann. Also bitte weiterhin Daumen für mich drücken!

Im sozialen Netzwerk „Facebook” hat Rebecca Mir binnen weniger Tage auf ihrer Profilseite 5000 Freunde gesammelt. „Nur die Seite mit meinem Schwarz-Weiß-Portraitfoto wird von mir persönlich gepflegt”, erklärt die 19-Jährige, von der neben ihrer persönlichen Seite mittlerweile 19 Fan-Seiten bei Facebook angelegt wurden.
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