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Baumarkt für Imgenbroich rückt näher

Von: hes
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Das Gelände an den beiden Lin
Das Gelände an den beiden Linden am Kreisverkehr in Imgenbroich wurde nach dem Abriss der Gebäude rasch geräumt. Nach dem Wunsch des neuen Eigentümers soll hier ein Baumarkt entstehen. Foto: Heiner Schepp

Imgenbroich. Abermals steht das Thema „Baumarkt in Imgenbroich” auf der kommunalpolitischen Agenda, und zwar als konkreter Bauantrag, über den der Planungsausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am kommenden Dienstag, 17. April, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Monschau zu beraten hat.

Punkt sieben wird dann die „Erteilung des Einvernehmens zum Neubau eines Baumarktes in Imgenbroich” sein. Der Baumarkt ist mit einer Verkaufsfläche von 2800 Quadratmetern im östlichen Teil (in Richtung Feuerwehrhaus) des Dreieck-Grundstücks zwischen Karweg und B 258 geplant, zur Grundstücksspitze am Kreisverkehr hin sind Parkplätze vorgesehen. Projektentwickler für das Vorhaben ist die SIMO Projekt und Immobilien GmbH in Simmerath, Besitzer des Areals ist ein bereits im benachbarten Simmerath ansässiger Baumarktbetreiber. Dennoch soll der Baumarkt in Imgenbroich „kein zweiter Baumarkt der Mobau-Kette und auch keine Außenstelle des Simmerather Baumarktes” werden, wie Projektentwickler Stefan Schepers nun im Gespräch mit unserer Zeitung unterstrich. Vielmehr seien „ein eigenständiger Nutzer und eine andere Lieferantenkette” vorgesehen, so Schepers.

Die vorgelegte Verträglichkeitsanalyse der Futura Consult, eines Eschweiler Büros für Handelsnetzplanung, gibt genaueren Aufschluss darüber, was in Imgenbroich geplant ist. Danach soll „ein gegenwärtig in der Gemeinde Simmerath am Standort Humboldtstraße 23 ansässiger Baumarkt (Extra Bau und Hobby) an den Planstandort in Monschau verlagert werden”.

Während man im politischen Raum in Monschau dem Antrag zustimmen möchte, aber noch Zweifel an der tatsächlichen Umsetzung des Projekts hegt, ist der Entwickler von der Sache überzeugt: „Wenn die Genehmigung erteilt wird, wird der Baumarkt auch errichtet!” behauptet Stefan Schepers, verweist lediglich darauf, dass das „Genehmigungsverfahren etwas länger” dauere, da die Energieversorgung des künftigen Baumarktes oder auch Fragen der Logistik abzustimmen seien. Für den Projektentwickler klar ist hingegen, dass die Ein- und Ausfahrt der Kunden über die (vorhandenen) Zuwege sowohl am Karweg als auch an der Trierer Straße (B 258) erfolgen werde.

Die Stadt Monschau sieht in diesem Bereich allerdings noch „Optimierungsmöglichkeiten” und besonders mit Blick auf die Parkplatz- und Erschließungssituation noch Gesprächsbedarf mit dem Straßenbaulastträger”, wie Bürgermeisterin Margareta Ritter auch jüngt im Rat auf eine Anfrage der SPD-Abgeordneten Brigitte Olschewski mitteilte. So möchte die Stadt Monschau im Zuge des Verfahrens die bislang gesperrte Zuwegung „Am Handwerkerzentrum”(Wendehammer am Feuerwehrgerätehaus) zum Karweg hin für den Verkehr öffnen.

Auch „Nord-West” und Bushof sind Themen

Der Planungsausschuss hat in der öffentlichen Sitzung am 17. April weitere wichtige „Imgenbroicher Themen” zu beraten.

So geht es unter anderem um den Bebauungsplan „Imgenbroich Nord-West”, wo die Stadt Monschau weiteren Einzelhandel plant, um den neuen Bushof am Himo sowie um die Aldi-Erweiterung im Ortskern von Imgenbroich.

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