Monschau - Baugebiet Haag wächst langsam aber sicher

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Baugebiet Haag wächst langsam aber sicher

Von: P. St.
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Die Bauland-Gesellschaft der Stadt Monschau übergab gestern offiziell den ersten Bauabschnitt des Baugebietes Monschau-Haag durch notariellen Akt im Hause der Sparkasse Monschau. v. li.: Franz Jansen, Geschäftsführer S-immo, Notar Franz Niewöhner, Bürgermeisterin Margareta Ritter und Stephan Dicks, Stadt Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Bei der Besiedlung des Neubaugebietes Monschau-Haag hat sich die Stadt keinen Zeitdruck gesetzt. Seit Beginn der Erschließung im Jahr 2004 wächst das Gebiet zwischen Monschau und Mützenich kontinuierlich weiter. 19 Grundstücke sind inzwischen veräußert und auch fast alle bebaut.

Bis zum Jahresende soll es dann 25 Parzellen sein. Insgesamt stehen auf dem Hohenrücken, der den Blick weit schweifen lässt und sich in in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums befindet, 50 Bauparzellen mit einer Gesamtfläche von 48000 Quadratmeter zur Verfügung.

Nachdem nun im ersten Bauabschnitt etwa 40 Prozent der Grundstücksflächen vermarktet sind, konnte zur Freude der Anwohner in den zurückliegenden Monaten der Endausbau der Straßen und der Nebenanlagen abgeschlossen werden.

Das Ende des Baustraßen-Provisoriums wertet das Wohnumfeld deutlich auf und die Bewohner im Neubaugebiet Haag haben nunmehr die Möglichkeit, ihre privaten Außenlagen und Zufahrten fertig zu stellen.

Erschließungsträger auf der Haag ist die Monschauer Bauland GmbH, deren Anteile jeweils zur Hälfte von der Stadt Monschau und der Sparkassen Immobilien GmbH (SImmo) gehalten werden.

Gleichzeitig hat die Monschauer Bauland GmbH die finanziellen Mittel für die Herrichtung des Spielplatzes zur Verfügung gestellt, der natürlich auch den Kindern aus dem weiteren Umfeld des Neubaubereiches zur Verfügung steht.

Am Montag übergab die Gesellschaft der Stadt offiziell den ersten Bauabschnitt durch notariellen Akt im Hause der Sparkasse Monschau.

Die Vermarktung der restlichen Bauparzellen soll nun in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Monschau und S-Immo geschehen. Bürgermeisterin Margareta Ritter und Franz Jansen, Geschäftsführer der S-Immo, sind zuversichtlich, die Grundstücke sukzessive in den nächsten Jahren verkaufen zu können, zumal sich auch eine verstärkte Nachfrage von auswärtigen Interessenten, auch aus dem benachbarten Ausland, abzeichne.

Bautätigkeit rückläufig

In der Erschließung des ersten Bauabschnitts sieht die Bürgermeisterin, die einen etwas zügigeren Baufortschritt gewünscht hatte, auch ein Werbesignal, dass „weiter gebaut werden kann.”

Insgesamt, räumt S-immo-Geschäftsführer Franz Jansen ein, müsse man der aktuellen Rechnung Rechnung und feststellen, dass die Bautätigkeit insgesamt rückläufig sei. Mann könne nicht erwarten, dass ein Neubaugebiet innerhalb von fünf Jahren komplett vollgelaufen sei.

In weiteren vier bis fünf Jahren, schätzt er, könne dieser Zustand erreicht sein. In einem zweiten Bauabschnitt steht dann noch die Reservefläche weiter in Richtung Schulzentrum zur Verfügung. Sollte hier einmal die Bautätigkeit einsetzen, dann wird sich auch gleichzeitig die Verkehrssituation zum Schulzentrum ändern, denn die Verkehrsplanung sieht vor, den Verkehr zur Schule über eine ringförmig angelegte Einbahnstraße durch das Neubaugebiet und die Walter Scheibler-Straße zu führen.

Die verfügbaren Grundstücke im Neubaugebiet sind zwischen 650 und 1250 Quadratmeter groß; der Preis liegt bei 65 Euro pro Quadratmeter, und damit um etwa die Hälfte günstiger als Zum Beispiel in Roetgen. Bürgermeisterin Margareta Ritter ist auch weiterhin von einer guten Entwicklung im Neubaugebiet Haag überzeugt: „Wir werden zunehmend attraktiver.”
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