Bahnhof-Ruine wird abgerissen

Von: ho
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Freuen sich auf die offizielle Vennbahn-Eröffnung der Städteregion am Lammersdorfer Bahnhof Ortsvorsteher Robert Johnen (Mitte), Andreas Hermanns (li.) und Georg Schruff vom Heimatverein. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Region/Lammersdorf. Nachdem vor kurzem im belgischen St. Vith der offizielle Festakt zur Eröffnung der Vennbahn-Trasse stattfand, zieht die Städteregion Aachen diesbezüglich nun bald nach.

Der offizielle Festakt zur Eröffnung der Trassenführung des Premiumradweges auf deutscher Seite findet am 15. September am Lammersdorfer Bahnhof statt. Damit dürfte das dortige Areal wohl endlich auch aus seinem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf erwachen, zumal das Terrain schon jetzt durch das im Juni aufgestellte stählerne Wartehäuschen in Waggonform und die vor einigen Tagen installierten Info-Tafeln optisch aufgewertet wurde.

Lediglich die angrenzende heruntergekommene Ruine des alten Bahnhofsgebäudes trübt derzeit noch das Bild.

Doch mit diesem Makel dürfte es auch bald vorbei sein. Von belgischer Seite wurde der Abriss bis zum 15. August zugesagt, so dass sich danach am Lammersdorfer Bahnhof ein erfreulicherer Anblick bieten sollte und Simmeraths einzige „Bahnstation“ an der Vennbahn als touristische Visitenkarte der Gemeinde präsentieren könnte. Zur Vorbereitung des offiziellen Festaktes der Städteregion am 15. September fand am 18. Juli im Simmerather Rathaus ein erstes Gespräch statt.

Einbindung der Ortsvereine

Hieran nahmen von Lammersdorfer Seite der Ortskartellvorsitzende Sascha Schlepütz, der Vorsitzende des Heimatvereins, Georg Schruff, und Andreas Hermanns als Vertreter des in Urlaub befindlichen Ortsvorstehers Robert Johnen teil. Bei diesem Treffen wurde ausgelotet, in welchem Rahmen der Festakt der Städteregion stattfinden soll. Angedacht wurde hierbei die Beteiligung und Einbindung der Ortsvereine sowie Livemusik nebst Aufstellen eines Bierwagens.

Darüber hinaus wurde in Erwägung gezogen, dass an diesem Tag die verkehrenden Fahrradbusse am Lammersdorfer Bahnhof Station machen. Erfreut zeigten sich alle Beteiligten über die Zusage von belgischer Seite das marode Bahnhofsgebäude bis zum 15. August dem Erdboden gleichzumachen. Danach dürfte das Gelände hinter dem Bauernmuseum mit dem Wartehäuschen und den neuen Infotafeln in neuem Glanz erstrahlen.

Diese informieren nicht nur anschaulich über Gebäude und Geschichte des Besenbinder-Dorfes, sondern geben Wanderern und Radfahrern durch Landkarten und Höhenprofile wertvolle Tipps und Informationen. Darüber hinaus würde man sich freuen, wenn auf dem Bahnhofgelände die Fläche für einen Pkw-Parkplatz angelegt würde. Derzeit sind vor allem bei touristischem Hochbetrieb am Wochenende die Straßen im Kämpchen und Mittelvenn mit Autos auf beiden Fahrbahnseiten zugeparkt. Für das auf belgischen Gebiet befindliche Areal fließt von der Gemeinde im übrigen jährlich ein dreistelliger Pachtbetrag ins benachbarte Königreich.

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