Monschau - „Bäuche pinseln und Schultern klopfen”

„Bäuche pinseln und Schultern klopfen”

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Zum 125-jährigen Jubiläum des Eifelvereins Monschau wurde gewandert, gewandert und gewandert. Aber es gab in der Festwoche auch noch etliche andere Programmpunkte.

Monschau. Im Rückblick auf die Festwoche anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Eifelvereins-Ortsgruppe Monschau ziehen Besucher, Gäste, Mitglieder und der Vorstand eine positive Bilanz.

Die Programmpunkte während der Woche waren nicht zuletzt dank des herrlichen Wetters, allesamt gut besucht und von daher schon ein voller Erfolg, so ein erstes Resümee.

Zu den täglich angebotenen Wanderungen konnte stets eine erfreuliche Anzahl Wanderfreunde aus den eigenen Reihen sowie Gäste anderer Ortsgruppen und Urlauber begrüßt werden.

Der Lichtbildervortrag füllte das als Veranstaltungsort gewählte Kolpinghaus trotz Fussball-Konkurrenz gut. Die Biografie über Dr. Ludwig Mathar war informativ und interessant, besonders in Bezug darauf, welchen Aktionsradius einzelne Bürger der Stadt zu damaliger Zeit erreichten, so die Einschätzung des Eifelvereins.

Die gezeigten Bilder von Monschau und Umgebung, die teilweise auch älteren Datums waren, versetzten einige Besucher in Erstaunen und ließen viele in Erinnerungen schwelgen, getreu dem Motto „Wees„ de noch”?

Auch die Hütteneinweihung war nach bewältigter Sternwanderung oder auch auf direktem Wege gut besucht. Die musikalische Untermalung durch die Jagdhornbläser passte in den zünftigen Rahmen und die Pfarrer der beiden Konfessionen, Stoffels und Bentzin, fanden die passenden Worte zur Einsegnung der neuen Schutzhütte.

Als Höhepunkt der Woche galt der Festakt im Bürgersaal des Auklosters. Dort fanden viele geladene Vertreter offizieller Stellen und anderer Vereine freundliche Grußworte für den Jubiläums-Verein. Sehr bewegend waren an dieser Stelle die Grußworte des Ehrenvorsitzenden Pejo Weiss, die wegen seines Gesundheitszustandes von seiner Tochter Monika Weiss in sehr persönlicher Weise überbracht wurden.

Die dargebrachten Musikstücke durch Klavier und Querflöte gaben der Veranstaltung einen festlichen und würdigen Rahmen. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden die Besucher zu einem kleinen Imbiss und Umtrunk in den Kreuzgang neben dem Saal eingeladen, hier war außerdem eine kleine Fotoausstellung mit Momentaufnahmen von Wanderungen und Aktivitäten des Vereins zu sehen.

Zum Abschluss der Festwoche fand am Sonntag eine heilige Messe für die Lebenden und Verstorbenen des Vereins in der Aukirche statt. Diese wurde gestaltet unter Mitwirkung des Chors „Maranatha”.

Der Vorstand trifft sich in den nächsten Tagen noch einmal zu einer Manöverkritik, um, was gut war, für die Nachwelt und hoffentlich kommende Vorstandsgenerationen festzuhalten. „Und wenn wir keine oder wenig Kritik üben müssen, dann haben wir auch kein Problem damit, uns „ne Stunde die Bäuche zu pinseln und die Schultern zu klopfen”, so ein Kommentar aus den Vorstandsreihen.

Der Eifelverein Monschau ist froh, „dass alles gut und ohne Zwischenfälle, ob drinnen oder draußen, über die Bühne gegangen ist, vor allem auch, dass die Wanderer trotz teilweise hoher Temperaturen fit an den Zielen ankamen”.
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