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Baby-Besuchsdienst: Ein Geschenk für frischgebackene Eltern

Von: olk
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Katja Lauscher besucht frischgebackene Eltern und gibt nützliche Tipps zu Erziehung, Gesundheit und Entwicklung des Kindes. Außerdem überreicht sie eine Geschenkbox mit Rassel, Waschbär, Milchzahndose und einem „Städteregions-Nucki“. Foto: Simon Olk

Nordeifel. In den drei Nordeifelkommunen Monschau, Roetgen und Simmerath bekommen frischgebackene Eltern in den Wochen nach der Geburt ihres Kindes Post vom Baby-Besuchsdienst. Im beigefügten Antwortschreiben können die Eltern einen Termin mit Katja Lauscher vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen vereinbaren.

Sie kommt dann zu einem „Hausbesuch“ und überreicht neben einem Ordner mit wichtigen und nützlichen Informationen für junge Eltern ein Geschenkpaket mit Rassel, Waschbär, Milchzahndose und „Städteregions-Nucki“.

Seit Oktober ist die 28-Jährige Sozialpädagogin in der Nordeifel unterwegs und hat bereits zahlreiche Neufamilien besucht: 55 in Simmerath, 42 in Monschau und 36 in Roetgen. Sie unterstützt, berät und informiert die Eltern bei Erziehungsfragen, Gesundheitsfürsorge sowie Entwicklungsproblemen und gesundheitlichen Auffälligkeiten der Kinder. Dazu gibt Katja Lauscher wertvolle Tipps zur Abwendung von Gefahren, die für Säuglinge und Kleinkinder im Haushalt lauern. Im Sammelordner gibt es Informationen über Kinderentwicklung und ein Handbuch mit wichtigen Adressen für Familien, von Freizeitangeboten bis zu öffentlichen Anlaufstellen.

Das Programm ist zudem eine Präventionsmaßnahme, um frühzeitig sicherzustellen, dass die Kinder in den Familien gut versorgt werden und die Eltern nicht überfordert sind mit der veränderten Lebenssituation. „Ich bin seit Kurzem selbst Mutter und weiß, welche Belastung die Zeit nach einer Geburt ist“, sagt die Rohrenerin. Insbesondere junge Eltern seien manchmal überfordert. Aber auch Karrierefrauen hätten oft Schwierigkeiten, sich mit ihrer neuen Rolle als Mutter zurechtzufinden.

„Insgesamt gibt es in den Nordeifelkommunen aber kaum Probleme“, berichtet Lauscher. Kürzlich erst Zugezogene hätten es aber oft schwer, weil sie nicht über das familiäre oder soziale Netz verfügten. „Das häufigste Problem sind die sogenannten Schreikinder. Da verzweifeln Eltern regelmäßig. Aber auch hier kann ich helfen“, sagt sie. Ihnen allen steht Katja Lauscher mit Rat und Tat zur Seite.

„Wenn die Eltern es wünschen, dann komme ich auch mehrmals vorbei. Zudem vermittele ich die entsprechenden Hilfsangebote oder jeweiligen Ansprechpartner bei auftretenden Problemen. Gesundheitsamt und Caritas haben zum Beispiel Angebote wie die Familienhebamme oder Familienpatenschaften im Programm, die junge Eltern unterstützen können“, sagt die Sozialpädagogin. Oftmals ließe sich aber das Meiste bereits in einem ersten Gespräch klären.

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