Monschau - Ausbau der B258: Jetzt Chance zum Kompromiss ergreifen

Ausbau der B258: Jetzt Chance zum Kompromiss ergreifen

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Monschau. „Der Ausbau der B258 ist für die Eifel die Zukunftsfrage“, sagt Alexander Lenders, Mitglied für die CDU im Städteregionstag. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Ausbaupläne fordert der Monschauer Ratsherr „einen vernünftigen und zukunftsfähigen Anschluss an die Stadt Aachen und an den Autobahnanschluss Lichtenbusch“.

Dies liege im Interesse der Pendler, der heimischen Wirtschaft und des Tourismus. Lenders: „Ohne einen Ausbau der B 258 wird unser Lebensraum abgehängt. Wir müssen jetzt endlich, nachdem wir jahrelang keinen Meter vorangekommen sind, den Ausbau umsetzen.“

Kein Thema sei von ihm in den letzten Jahren öfter angesprochen worden. Lenders: „Ich habe da nie locker gelassen. Die SPD hat mir deshalb freundlicherweise ein sehr schönes Nummernschild geschenkt: MON – B 258. Genutzt hat alles bisher nichts.“

Das Thema Monschauer Straße sei aber jetzt erneut „politisch mit voller Kraft“ da. Lenders: „Das ist unsere Chance. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, den Ausbau umzusetzen, wird es nie mehr gelingen. Ohne die Zustimmung der Stadt Aachen, auf deren Gebiet die mögliche Ausbaustrecke liegt, werden wir zwar schöne Pläne schmieden können, wird es aber niemals einen Ausbau der Strecke geben.“

Die Parteien müssten jetzt in dieser Frage eng zusammenarbeiten und den Ausbau gemeinsam durchsetzen. „Keinesfalls dürfen wir jetzt in einen kleinkarierten Streit verfallen“.

Er freue sich über das große Engagement der Abgeordneten Wirtz (CDU) und Kämmerling (SPD) für die Eifel. Alexander Lenders: „Diese Gemeinsamkeit ist wichtig. Ich bin auch ein Anhänger der Pläne des Landebetriebs Straßen NRW, die einen sachgerechten Ausbau vorsehen. Aber sie nutzen uns nichts, wenn sie nur Pläne bleiben.“

Die Initative von Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp seien daher richtig. Zum ersten Mal werde damit durch Aachen anerkannt, „dass wir Lösungen brauchen, die in einer Verbreiterung der bisherigen Fahrbahntrasse liegen“.

Lenders schlägt vor, dass zur Herstellung eines nun möglichen Kompromisses die beiden Hauptverwaltungsbeamten aus Stadt und Städteregion, gemeinsam mit den Bürgermeistern aus Monschau, Simmerath und Roetgen und den Landtagsabgeordneten ein Gespräch zum weiteren Vorgehen des Ausbaus der B 258 führen sollen. Dieser politische Kompromiss könnte dann mit den Planungen des Landesbetriebes Straßen NRW abgeglichen werden.

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