Aus Tansania eingeflogen: Bruder Theo auf Heimaturlaub

Von: M. S.
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Konzens „weißer Afrikaner“: Bruder Theo Call hat sein Leben der Mission gewidmet. Und der 75–Jährige hat noch viele segensreiche Pläne zum Wohle der Menschen auf dem schwarzen Kontinent. Bei der Realisierung hilft der Förderverein in der alten Heimat Nordeifel tatkräftig. Foto: Förderverein

Konzen. „Willkommen daheim!“ Das ist kein verspäteter Aprilscherz, sondern vielmehr ein realer Grund zur Freude. Denn kommenden Donnerstag, 11. April, wird der Konzener Afrika-Missionar, Bruder Theo Call, in seiner alten Heimat in herzlichem Rahmen statt mit großem Brimborium empfangenen.

Der Saal Achim und Elke dürfte zu klein sein, wenn um 18.30 Uhr (Einlass bereits eine Stunde zuvor) die Mitglieder des 450 Personen zählenden Fördervereins sowie die Ortsbevölkerung Bruder Theo Call in vertrauter Runde begrüßen.

Bruder Theo wirkt in christlich-religiösem Geiste wie in Realisierung sozial segensreicher Projekte im tansanischen Kabanga, nahe der Grenze zum Nachbarland Burundi. Bruder Theo wird in seinem Geburtsort Konzen sein kürzlich begangenes 75. Wiegenfest inmitten Nordeifeler Freunde gebührend nachfeiern. „Er hat seinen Urlaub von fünf Jahren aufgespart, um nun für drei Monate bei seinen Eifeler Landsleuten zu sein“, kündet Fördervereins-Vorsitzender Martin Krings an. „Wir werden viel mit ihm unterwegs sein und unternehmen.“ Auch werde der Wahlbürger vom Viktoriasee die Gelegenheit seines Aufenthaltes im Zuhause seiner Jugend nutzen, „um sich einem gründlichen Gesundheitscheck zu unterziehen“.

Im Rahmen der Zusammenkunft bei Achim und Elke möchte Bruder Theo seiner interessierten Zuhörerschaft in lebendigem Meinungsaustausch über seine täglich spannende Arbeit und die Zukunftspläne der Missionsstation Kabanga berichten. Der Fördervereins-Vorstand wird in Wort und Bild über seine unterstützenden Maßnahmen informieren. Die Verantwortlichen um Martin Krings betonen ausdrücklich, „dass auch Nichtmitglieder zur Begegnung mit unserem Ehrengast geladen sind“.

Der Förderverein, heißt es in einem Überblick über dessen Entstehung und Entwicklung, wurde 2009 gegründet. Das Protokoll der konstituierenden Sitzung verzeichnet 14 Namen, die Mitgliederzahl wuchs rapide auf 450 Personen. Auch das Ortskartell Konzen gehört dem gemeinnützig-caritativen Zweckbündnis an. Dessen neuester segensreicher Coup: In wenigen Tagen gehen 60 Laptops und 30 PCs, gespendet vom Weltkonzern Sony in München, auf die Schiffsreise nach Tansania.

Die begehrte Ware wird in etwa sechs Wochen im Hafen von Daressalam erwartet. Bruder Theo hat noch vor seiner Reise nach Konzen entschieden, an welchen kabangischen Schulen die Spenden demnächst zum Einsatz kommen sollen. Schließlich, so das Credo des Ordensmannes, dürfe Schwarzafrika kein weißer Fleck auf der Landkarte bleiben, wenn es um lückenlose und netzartige Versorgung internationaler Staaten und Volksgruppen mit optimaler Technik zum fixen Datenverkehr und Nachrichtentausch geht.

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