Aus altem Feuerwehrgerätehaus soll ein Dorfmuseum werden

Von: stp
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Die Jubilare des CDU-Ortsverbandes Steckenborn, Karl Franzen (links) und Ewald Lennarz nahmen erfreut ihre Ehrengabe für 50-jährige Mitgliedschaft in Empfang; hinter ihnen Vorsitzender Willi Bünten und Ortsvorsteher Alex Stiel. Foto: Pauls

Steckenborn. Im CDU-Ortsverband Steckenborn herrscht Einmütigkeit. Am Donnerstag ging die Mitgliederversammlung mit Berichten und Neuwahlen zügig über die Bühne.

Willi Bünten, der OV-Vorsitzende, begrüßte die Parteifreunde und bedankte sich für die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand. Zwei Männer aus dem Ortsverband sind seit 50 Jahren CDU-Mitglied. Ortsvorsteher Alex Stiel erinnerte daran, dass sie aus der damaligen Zentrumspartei zur CDU gekommen seien und die Ortspolitik mit geprägt hätten: Karl Franzen und Ewald Lennarz erhielten unter dem Applaus der Anwesenden einen Ehrenteller.

Neue Spielgeräte

Aus Steckenborn hatte der Ortsvorsteher einige positive Entwicklungen zu vermelden: Die umfangreiche Umbaumaßnahme der Grundschule wurde beendet; nun wird fleißig am neuen Feuerwehrgerätehaus gebaut, aus dem alten Gebäude soll ein Dorfmuseum werden. Aus dem Konjunkturpaket II erhielt Steckenborn Mittel für die vorderseitige Neueinfriedung des Aschenplatzes und für Tor-Fangnetze. Der Hechelscheider Kinderspielplatz bekommt neue Spielgeräte, und an der L 128 am Ortsausgang (am früheren Haus „Don Bosco”) wird im Frühjahr eine Glas-Wartehalle erstellt.

Am 4. Mai wird die Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands der CDU stattfinden, für den zu wählenden Vorstand kommen aus Steckenborn folgende Vorschläge: Vorsitzender soll Bernd Goffart werden, zur stellvertretenden Vorsitzenden wird Ute Koll-Harzheim vorgeschlagen und Ursula Harth zur Geschäftsführerin. Wunschkandidat für den Schatzmeister ist Sascha Schlepütz, für den Beisitzerposten wäre es Kurt Koll.

Der Vortrag von Hans-Josef Hilsenbeck, dem stellvertretenden Städteregionsrat, der in komprimierter Form wichtige Fakten zusammenfasste, fand viel Aufmerksamkeit. Bezüglich der „Synergieeffekte”, die man sich bei Gründung der Städteregion versprochen habe, gebe es bereits eine Erfolgsmeldung: Durch Zusammenlegung von Ämtern konnten laut Aussage von Hilsenbeck bisher 2,285 Millionen Euro Personalkosten eingespart werden. Und die Personalkosten sollen auf dem Niveau von 2010 eingefroren werden - außer den Aufwendungen für Personal der Kindertagesstätten und Kindergärten.

Den Rowdies unter den Motorradfahrern geht es ab dem kommenden Sommer an den Kragen: Ein neues Gerät lässt das Nummernschild und das Gesicht erkennen.

Bernd Goffart, der den Bürgermeister der Gemeinde Simmerath vertrat, erörterte, dass leicht rückläufige Mitgliederzahlen nicht nur in Simmerath, sondern bundesweit in den Parteien zu verzeichnen sind. „Wir sind aber immer noch der stärkste Verband im ehemaligen Kreis Aachen”, so Goffart. Zum frisch verabschiedeten Haushalt der Gemeinde merkte er an, dass man mit dem Kompromiss „Reduzierung der Ausgaben einerseits und Steuererhöhungen andererseits” auch Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen übernommen habe.

Die jüngsten Äußerungen von Stefan Kämmerling, SPD, er wolle den CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wirtz auffordern, seinen Antrag auf Erhöhung der Abwassergebührenbeihilfe erneut zu stellen (wir berichteten), quittierte Bernd Goffart folgendermaßen: „Axel Wirtz hat seinen Antrag erneuert, er hat aber keine Beachtung gefunden. Es ist doch merkwürdig, dass die SPD Axel Wirtz attackiert. Die hiesige SPD und die Grünen haben offenbar null Einfluss auf das, was im Landtag passiert.”

Und es verwundere ihn, dass man einen neuen SPD-Ortsverein Gemeinde Simmerath gegründet habe, er zweifele die Wirksamkeit dieser Zentralisierung an. „Wahrscheinlich haben sich die kleinen Ortsvereine nicht mehr gelohnt. Da kann ich nur sagen: Null plus null ergibt immer noch null. Goffart: „Ich bin jedenfalls stolz auf unsere elf funktionierenden Ortsverbände.”
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