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Auf Eicherscheid wartet in Forst die nächste schwere Prüfung

Von: kk
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Der äußerst nasse Herbst sorgt dafür, dass der Sportplatz in Mützenich nach Auffassung von Trainer Wolli Zimmer (2. v. re.) dem A-Ligisten derzeit nur unzureichende Trainingsbedingungen bietet. Foto: Heiner Schepp

Nordeifel. Nach den Spielen gegen die beiden führenden Mannschaften wartet in der Kreisliga A Aachen auf Germania Eicherscheid am aktuellen Spieltag beim Tabellenfünften VfR Forst die nächste schwere Aufgabe bei einer Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel.

Am vergangenen Spieltag lieferten die Blau-Weißen beim 4:1-Sieg im Verfolgerduell gegen den Tabellenzweiten SC Kellersberg eine beeindruckende Vorstellung ab. „Wir waren denen in allen Belangen überlegen und hätten sieben oder acht Tore machen müssen“, war Germania-Trainer Wilfried Schmitz bis auf die Torausbeute mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. Er erwartet, dass seine Mannschaft beim VfR Forst eine ähnlich gute Leistung abruft und auch von der Sonnenstraße die volle Beute entführt.

„Das ist zwar ein unangenehmer Gegner, aber wir wollen noch neun Punkte holen und hoffen dann, dass wir als Tabellenzweiter in die Winterpause gehen“.

Unmögliche Trainingsbedingungen

Nach fünf Niederlagen in Folge hat der FC Roetgen sich aus der oberen Tabellenregion verabschiedet. Nach der 0:2-Niederlage gegen die SG Stolberg tankte die Mannschaft am Dienstagabend durch einen 6:1-Erfolg in einem Freundschaftsspiel gegen den FC Rocherath neues Selbstvertrauen. „Ich erwarte, dass dieser Sieg Signalwirkung hat“, hofft Trainer Ralf Said ab sofort wieder auf bessere schwarz-rote Zeiten. „Wir wissen was möglich ist, wenn jeder seine Leistung abruft“.

Am Sonntagmittag haben die Roetgener beim TSV Donnerberg Termin. Mit einem 5:3-Erfolg bei Eintracht Kornelimünster zog der Aufsteiger am vergangenen Spieltag in der Tabelle an den Roetgenern vorbei. Ralf Said weiß, dass der gewohnte Aschenplatz für die heimstarke Mannschaft aus dem Stolberger Ortsteil spricht, jedoch will er unbedingt den Schalter wieder in die andere Richtung umlegen. „Die drei Spiele bis zur Winterpause wollen wir gewinnen“.

Gegen den im Aufwind befindlichen FC Stolberg bot der TV Konzen beim 2:0 Sieg am vergangenen Spieltag eine taktisch disziplinierte Leistung. „Wir haben mit einer geringen Fehlerquote und endlich noch Mal zu Null gespielt“, freute Trainer Georg Bauer sich, dass sein Team zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieb.

Der aktuelle Gegner, SV Kohlscheid, ist für den Konzener Trainer „eine Wundertüte“, den man nur ganz schwer einschätzen kann. Wie jedes Jahr wurden die Kohlscheider auch vor dieser Saison in die Liste der Meisterschaftskandidaten eingereiht, jedoch hat man bei den Blau-Roten mittlerweile die Titelambitionen bei Seite gelegt. Georg Bauer weiß, dass er auch in diesem Jahr an der Casinostraße nichts geschenkt bekommt, allerdings reist er mit seinem Team nicht chancenlos nach Kohlscheid.

Beim TuS Mützenich beklagt Trainer Wolfgang Zimmer schon zwei Spielausfälle und schon im frühen Herbst schlechte Trainingsmöglichkeiten. „Die Trainingsbedingungen sind schon unmöglich“. Freitags wandern die Grün-Weißen nach Eicherscheid aus und freuen sich, dass die Germania ihnen zum Training den Kunstrasenplatz zur Verfügung stellt.

Schmidt will neue Serie starten

Sollten die Witterungsbedingungen es zulassen, dann ist der SC Lichtenbusch am Sonntag im Venndorf zu Gast. Die Mannschaft aus dem Aachener Stadtteil blieb bisher hinter den Erwartungen. Zuletzt feierte man zwar zwei Siege in Folge, davor hatte man aber auch eine Negativserie von sieben sieglosen Spielen zu verkraften. An der Monschauer Straße hegte man zum Saisonbeginn andere Ansprüche als aktuell ein zehnter Tabellenplatz. Wolfgang Zimmer schätzt die Lichtenbuscher höher ein als ihr momentaner Tabellenplatz aussagt, er sieht sein Team aber auch nicht chancenlos. „Auch wenn die Voraussetzungen nicht gut sind müssen wir gewinnen“.

Im elften Meisterschaftsspiel kassierte der Tabellenführer der Dürener A-Liga, TuS Schmidt, in Birkesdorf die erste Saisonniederlage. „Die hat sich schon seit drei Wochen angekündigt. Bei uns haben sich zu viele von allen Seiten einlullen lassen“, hatte TuS-Trainer Bernd Born eine böse Vorahnung. Entschuldigend ließ er aber gelten, dass man die Ausfälle von Niklas Krumpen, Christian Knieps, Christian Alders und Marcel Stollenwerk im Spitzenspiel nicht kompensieren konnte. Dass dem Tabellenzweiten ein Tor reichte, um den Dreier einzusacken, führte der TuS-Coach darauf zurück, dass sein Team sich gegen das Abwehrbollwerk der Birkesdorfer zu selten durchsetzen konnte.

Bis zur Winterpause warten auf den Ligaprimus noch die Heimspiele gegen Gey, FC Düren und Barmen. Auswärts steht nur noch der Termin beim SV Kelz auf dem Spielplan. „Ich erwarte, dass wir eine neue Serie starten und die vier Spiele noch gewinnen“, will der Trainer mit einem komfortablen Punktepolster in die Winterpause gehen.

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