Kall - Auf dem Elektrorad gemütlich durch den Nationalpark

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Auf dem Elektrorad gemütlich durch den Nationalpark

Von: dpa
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Kall. Da die bergige Eifel schon durchtrainierten Radlern das Letzte abverlangen kann, hat die Nationalparkregion erste Elektrofahrräder eingeführt. Die „Pedelecs” liefern bei jedem Tritt zusätzliche Energie aus einem Akku am Fahrrad.

Anders als motorbetriebene Fahrräder dürfen Radler auf den „Pedelecs” auch in den Nationalpark, wie Patrick Schmidder von der Nordeifel Tourismus am Mittwoch in Kall (Kreis Euskirchen) mitteilte. Mit den Rädern komme man jeden Berg rauf. Die Akku-Engerie reiche je nach Beanspruchung bis zu 60 Kilometer.

Die Tourismusverbände in den Kreisen Aachen, Düren und Euskirchen reagieren mit dem neuen Angebot auf Ergebnisse des nordrhein-westfälischen Masterplan Tourismus. Der habe als Zielgruppe für die Eifel den „best ager”, den Menschen im (angeblich) besten Alter (50 bis 55+), ausgemacht. Darunter gebe es die ambitionierten Aktiven auf dem Rennrad, und die Bodenständigen mit der Vorliebe für kleine Touren und netten Einkehrmöglichkeiten. Die Räder seien für die gemütlichen Fahrer. Die ersten 60 Räder kann man an 21 Punkten in der Region leihen.

Mit der Gründung des Nationalparks 2004 und Einrichtung des Eifelsteigs zwischen Aachen und Trier will sich die Nordeifel zunehmend als Wander- und Radfahrregion profilieren.

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