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Auch in jungen Jahren schon bühnenreife Musikstücke

Von: lm
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Das Jugendorchester überzeugt
Das Jugendorchester überzeugte zum Abschluss des Schülerkonzerts unter der Leitung von Anja Stollenwerk mit modernen Stücken und erntete dafür großen Applaus. Foto: Lea Mertens

Kalterherberg. Für viele Kinder des Musikvereins „Harmonie” Kalterherberg war es am vergangenen Sonntag das erste Mal, dass sie auf einer großen Bühne und vor Publikum ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Das alljährige Schülerkonzert im Pfarrzentrum bot daher auch in diesem Jahr wieder den richtigen Rahmen für die Jüngsten des Vereins, ihre Fortschritte der vergangenen Monate zu präsentieren. Folglich waren viele Eltern, Großeltern und Geschwister gekommen, um sich davon zu überzeugen, dass den Kindern eine fundierte und Früchte tragende Ausbildung in der „Harmonie” geboten wird.

Der erste Vorsitzende des Vereins, Daniel Neuß, hieß die zahlreich erschienenen Gäste herzlich willkommen und betonte nochmals, wie wichtig die Jugend und demnach auch dieses Konzert für die Zukunft des Vereins seien. Als Conférencier durch das Programm führte die neue Dirigentin des Jugendorchesters, Anja Stollenwerk, die den Zuschauern die einzelnen Schüler und die dargebotenen Stücke näher brachte.

Seine Musikerkarriere kann man schon in den jüngsten Jahren in der Blockflötengruppe des Vereins beginnen, die unter der Leitung von Kerstin Jollet beim Konzert auch einige Stücke zum Besten gab. So machten die Kleinsten an diesem Tag den Anfang und eröffneten das Konzert, eingeteilt in Duos, mit Stücken wie „Hänschen Klein” und „Hänsel und Gretel”. Das Publikum war begeistert davon, was man in so jungen Jahren schon auf der Bühne präsentieren konnte. Jessica Ungermann und Nele Weishaupt, beides Trompetenschüler des Ausbilders Christo Wladow überzeugten sowohl mit ihren Einzelvorträgen, als auch mit ihren Duetten „Hoch auf dem Pferd” und „Bergauf bergab”.

Das immer noch recht seltene Instrument, das Waldhorn, erlernt seit vergangenem September Lena Müllenders, die mit ruhigen Klängen, zeigte, was sie in der kurzen Zeit schon gelernt hat. Gina-Marie Goffart und Maike Conrads, beide schon recht erfahrene Musikerinnen, überzeugten die Zuschauer ebenfalls mit ihrem flüssigen Spiel an Saxophon und Klarinette.

Nach einer ausgiebigen Pause, bei der selbstverständlich für das leibliche Wohl der Musikfreunde gesorgt war, heizte Niklas Breuer diesen mit einem rhythmischen Schlagzeugsolo richtig ein. Anschließend stellten die Schüler des Musiklehrers Harrie Boers ihr Können unter Beweis. Florian Dick, der sich erst seit knapp zwei Monaten in der Ausbildung befindet, beeindruckte schon jetzt mit einem guten Klang an der Klarinette.

Annika Breuer merkte man an, dass sie sich schon seit eineinhalb Jahren bei Harrie Boers das Klarinettespielen erlernt. So gab sie gleich zwei Stücke zum Besten, bei denen sie mit Läufen und einem flüssigem Spiel glänzen konnte. Auch Saskia Gombert und ihr Lehrer, Harri Boers, begeisterte das Publikum mit ihren Stücken „Andante” und „Menuett” am Saxophon. Das anschließende Trio mit Lena Mertens an der Klarinette war jedoch ebenso stimmig und harmonisch, was die Zuhörer mit lautstarkem Applaus belohnten.

Anna Maria Prümmer und Lea Gillessen befinden sich zurzeit in der Vorbereitung zur D1-Prüfung, weshalb sie im Duett das zur Prüfung gehörende Stück „Roehampton Roundelay” zum Besten gab. Ein breites Tonspektrum, sowie harmonische Läufe waren hier ausschlaggebend für einen herausragenden Auftritt.

Nach dem Auftritt Elisabeth Dicks am Saxophon folgte das absolute „Highlight” des Nachmittags. Das Saxophonensemble, bestehend aus Lutz Köstner am Sopransaxophon, Jan Köstner am Altsaxophon, Manuel Vossel am Tenorsaxophon, sowie ihrem Lehrer Harrie Boers am Baritonsaxophon, ließt die Zuschauer beinah vergessen, dass es sich um ein Schülerkonzert handelte, da die vier ein ausgesprochen hohes Niveau an den Tag legten.

Den Abschluss des kurzweiligen Nachmittags stellte der Auftritt des Jugendorchesters, unter der Leitung von Anja Stollenwerk, dar, das mit modernen Stücken wie „Boulevard of broken dreams” überzeugte und ohne eine Zugabe vom Publikum nicht von der Bühne gelassen wurde.
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