Nordeifel - Auch Eifel wird zum Eiskeller

Auch Eifel wird zum Eiskeller

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
eisbild-kinder
Eiskaltes Vergnügen auf dem Eiserbachsee. Am Badesteg auf dem Eiserbachsee testen diese Kinder aus Rurberg die Tragfähigkeit der Eisfläche. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Zugefrorene Seen, Zuckerwatte auf den Bäumen, spektakuläre Eisskulpturen in den Bächen: Der Winter hat auch die Eifel in eine Bilderbuchlandschaft verwandelt.

Die Temperaturen fielen am Wochenende vielerorts auf deutlich unter zehn Grad minus, in den kommenden Nächten sollen sie noch weiter abstürzen.

Hoch „Robinson” hat Deutschland zu Beginn des Wochenendes die bislang kälteste Nacht dieses Winters gebracht. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fiel am frühen Samstagmorgen das Thermometer in den mittleren Landesteilen verbreitet auf minus 10 bis minus 15 Grad Celsius.

Für die Meteorologen handelt es sich trotz der Kälte um normale Wintertage. Erst die in dieser Woche möglicherweise auftretenden nächtlichen Tiefstwerte von örtlich minus 20 Grad sind dann schon nicht mehr alltäglich.

Die Grenze aber dürfte nach jetziger Lage in der Nordeifel nicht erreicht werden. Die Kaltfront verlagerte sich im Laufe des gestrigen Sonntags etwa bis zur Mainlinie.

Die Region wird unterdessen langsam zum Eiskeller. Der Obersee ist weitgehend zugefroren, während sich auf dem Hauptsee zwischen Rurberg und Schwammenauel das Eis noch nicht ausgebreitet hat.

Gefährlich ist derzeit das Betreten zugefrorener Seen. Es wird bereits von zahlreichen Unfällen im Lande berichtet.

In der Eifel scheinen die Menschen vorsichtiger zu sein. Trotz verlockende Eisfläche sah man am Wochenende kaum einen Menschen auf dem Obersee, nur die Fußspuren am Rande des Trinkwassersees deuteten darauf hin, dass einige mutige Spaziergänger die Tragfähigkeit der Eisdecke einmal testen wollten.

Beliebtes Ziel vieler Eisfans war dagegen der Eiserbachsee in Rurberg, der komplett zugefroren war und zu einer Rutschpartie einlud. Im winterlichen Rurseezentrum nutzten eine Reihe von Menschen die seltene Chance, trockenen Fußes über das Wasser zu gehen, obschon die Eisdecke nicht an allen Stellen vertrauenswürdig erschien.

Da sich am Sonntag zum Dauerfrost auch noch etwas Schnee gesellte, dürfte für viele Eifeler Berufstätige, die heute wieder an den Start müssen, der Bilderbuchwinter allerdings wenig faszinierend sein.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert