Nordeifel - Auch auf den Nordeifelstraßen sinken die Unfallzahlen

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Auch auf den Nordeifelstraßen sinken die Unfallzahlen

Von: hes
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Airbags und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen haben 2010 die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden auch in der Eifel weiter zurück gehen lassen. Im vergangenen Jahr kam bei 819 Unfällen kein Pkw-Insasse in Monschau, Roetgen und Simmerath ums Leben, die beiden tödlich Verunglückten in der jüngsten Statistik waren Motorradfahrer. Foto: Archiv/Schepp

Nordeifel. Ein Hauptaugenmerk der Polizei gilt in der Eifel der Bekämpfung von Motorradunfällen. Die repressiven und präventiven Maßnahmen der Polizei gegen riskant fahrende Zweiradfahrer auf den Eifelstraßen schlagen sich auch in der Verkehrsunfallstatistik für 2010 nieder.

Die Zahl der Kradunfälle mit Personenschaden ging in der gesamten Städteregion, vor allem aber im Raum Simmerath/Rursee deutlich zurück. Allerdings waren auf den Straßen um Simmerath im vergangenen Jahr auch wieder zwei Todesopfer nach Motorradunfällen zu beklagen, nachdem 2009 in der gesamten Nordeifel kein Zweiradfahrer sein Leben hatte lassen müssen.

Der Blick auf die Statistik für die drei Eifelgemeinden ist dennoch insgesamt so positiv wie der Gesamtbericht 2010 der Aachener Polizei für die Städteregion. Auf breiter Front ging die Zahl der Kollisionen wie der Verletzten zurück.

Meist nur Blechschaden

Insgesamt nahmen die Ordnungshüter im vergangenen Jahr in Monschau, Roetgen und Simmerath 819 Verkehrsunfälle auf, im Jahr davor hatte es noch 836 Mal gescheppert. In über 80 Prozent dieser Fälle blieb es beim Blechschaden, was zu einem Teil sicherlich auch den steigenden Sicherheitsstandards der Automobilindustrie zu verdanken ist.

Bei 118 Unfällen (2009: 136) zwischen Roetgen, Rursee und Kalterherberg kamen Menschen zu Schaden, doch nur bei gut einem Drittel dieser Unfälle (44) wurden Personen so schwer verletzt, dass sie stationär im Krankenhaus verbleiben mussten.

Mehr Kinder verunglückt

Aufgrund des größten Straßennetzes weist die Gemeinde Simmerath in allen Bereichen die höchsten Zahlen auf, so bei der Gesamtzahl der Unfälle (392), bei den Unfällen mit Personenschaden (65) und bei den Schwerverletzten (19), deren Zahl aber von 32 im Jahr davor deutlich sank.

Nachdenklich stimmt in der gesamten Statistik nur eine Entwicklung, nämlich die deutliche Zunahme der verunglückten Kinder im Raum Simmerath. „Nachdem dort im Jahr 2008 noch elf Kinder im Straßenverkehr verletzt worden waren, sank die Zahl 2009 auf nur noch ein Kind, stieg aber 2010 wieder auf neun verletzte junge Verkehrsteilnehmer an”, heißt es dazu im Bericht der Aachener Polizei, der diese Zahl noch aufschlüsselt: zwei Kinder verunglückten mit dem Fahrrad, vier als Fußgänger, zwei als Mitfahrer in einem Pkw und ein Kind als Mitfahrer auf einem Kleinkraftrad. Unter diesen neun Fällen ist auch ein Schulwegunfall. In Monschau kam es 2010 nur zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Kindes, auch dieser ereignete sich auf dem Schulweg. In Roetgen erlitten zwei Kinder Verletzungen im Straßenverkehr - eines als Fußgänger, eines mit dem Rad.

Erfreulicherweise ging 2010 auch die Zahl der verunglückten Radfahrer in der Eifel weiter zurück, wobei hier Roetgen den Höchstwert stellte und stellt: Sechs Radler (2009: acht) wurden dort verletzt, in Monschau waren es unverändert zum Jahr davor vier, in Simmerath nur noch zwei (fünf).

Das Fazit der Polizei für den Bereich Eifel fällt ähnlich aus wie das Gesamtfazit für die Städteregion: Die Unfallzahlen gehen aufgrund verschiedener Ursachen und Maßnahmen weiter zurück, aber letztendlich ist jeder Unfall einer zu viel.
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