Konzen - Am musisch-kulturellen Zentrum wird Richtfest gefeiert

Am musisch-kulturellen Zentrum wird Richtfest gefeiert

Von: dm
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Knapp acht Wochen nach dem Spatenstich kann nun am neuen Musik- und Kulturhaus in Konzen Richtfest gefeiert werden. Das 24 Meter lange und etwa neun Meter breite Haus auf dem Dorfplatz, gleich gegenüber der Grundschule, soll zur Kleinkirmes im nächsten Frühjahr fertig sein. Foto: dm

Konzen. Richtfest am „MuK” - gefeiert wird das Fest am kommenden Samstag, 24. Oktober, ab 14 Uhr. Eingeladen dazu sind neben den Vertretern der Stadt und den beteiligten Firmen vor allem auch die ehrenamtlichen Helfer aus dem Musikverein „Eintracht” und dem Theaterverein „Concordia”.

Das „MuK” - das ist das neue musisch-kulturelle Zentrum am Dorfplatz in Konzen, das „Muk” ist als Vereinshaus ein Projekt des Musik- und des Theatervereins. Mit dem Spatenstich am Tag nach der Kommunalwahl wurde am 31. August mit den Arbeiten begonnen, knapp acht Wochen später kann am Samstag schon das Richtfest gefeiert werden.

Die Bauarbeiten kamen zügig voran, in diesen Tagen wurde die Dachhaut aufgezogen, bis zum Richtfest sollen möglichst auch schon die Dachziegel aufgelegt werden. Die beteiligten Firmen aus der regionalen Handwerks-Wirtschaft wurden tatkräftig von rund 30 ehrenamtlichen Helfern aus dem Musik- und dem Theaterverein unterstützt. Bislang haben die Helfer rund 2500 Arbeitsstunden investiert.

Diese Arbeitsstunden gehören mit zur Eigenleistung der Vereine, die zusammen an Eigenmitteln und Eigenleistung etwa 210.000 Euro in das Projekt investieren müssen. Die Stadt als Bauherr fördert das neue „Haus für Musik und Kultur” mit 300.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II. Koordiniert werden die Arbeiten, da vor allem auch der Einsatz der Ehrenamtler, von Martin Krings, der das Richtfest am Samstag nutzen will, um ein weiteres „Konzener Projekt” erneut die präsentieren und dafür zu werben: das Projekt „Bruder Theo Call”, Martin Krings ist Vorsitzender des im vergangenen Frühjahr gegründeten Fördervereins, der inzwischen rund 150 Mitglieder hat.

Im Gesprächen und mit Hilfe von Bildern und Texten auf den Schautafeln berichtet der Förderverein über seine Initiativen und Aktivitäten für Bruder Theo Call, der seit rund 42 Jahren als Missionar in Tansania arbeitet. Wie konkrete Projekte, die der Verein fördert: Hilfe für die Albinos, die auf der Missionsstation von Bruder Theo in Kabanga Schutz vor der Verfolgung von Kriminellen suchen und finden; ein neues Projekt des Fördervereins steht unter dem Leitwort „Ein Lkw für Bruder Theo”.

Die Lastwagen, die Bruder Theo für seine vielfältige Arbeit (Bau von Kirchen und Schulen, Schlafräumen und Wassertranks) einsetzt, fallen immer wieder aus: mal ist der Motor kaputt, mal ist die Hinterachse gebrochen. Mit Hilfe des Fördervereins sollen die Ersatzteile besorgt werden, angestrebt wird auch ein neuer gebrauchter Lkw für Bruder Theo.

Zum Richtfest eingeladen sind auch alle interessierten Bürger, die dann auch Gelegenheit haben, sich über das Projekt „Musik- und Kulturhaus” und über die Bedeutung des Hauses für Konzen zu informieren. Für Getränke und einen Imbiss ist gesorgt.
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