Alfred Wilden ist der neue Bezirkskönig der Schützen

Von: M. S.
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Alfred und Bianca Wilden von der Rollesbroicher St.-Josef-Schützenbruderschaft (Vierter und Dritte von links) sind die neuen Majestäten des Monschauer Bezirksverbandes. Mit stattlichem Gefolge werden sie die Nordeifel beim Bundesfest in Kerkrade vertreten. Foto: Manfred Schmitz

Rurberg/Nordeifel. 25 Schützenvereine gaben sich am vergangenen Sonntag beim Bezirksschützenfest in Rurberg ein geselliges Stelldichein und Alfred Wilden die Ehre. Die amtierende Majestät der Rollesbroicher St.-Josef-Schützenbruderschaft hatte am 5. Juli auf der Schießbahn der Rurberger St.-Sebastianus-Bruderschaft die Krone der Bezirksmajestät 2014 errungen.

Freilich ohne zu ahnen, dass er und seine nun mitregierende Ehefrau Bianca voll ins Schwarze trafen und nun für ein Jahr Regenten über alle 14 im Bezirksverband Monschau vereinten Schützenvereine sind.

Das Geheimnis um die erzielte Trefferzahl wurde erst am Wochenende im „Antoniushof“ am Rursee gelüftet. Dem feierlichen Krönungsakt ging ein Empfang der Schützenformationen durch die Rurberger Gastgeber sowie ein bunter Festzug voraus. In der „guten Rurseestube“ hieß Bundes- und Brudermeister Kurt Bongard zum 66. Bundesfest eine stattliche Gästeschar willkommen. Er dankte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns für die Übernahme der Schirmherrschaft und wünschte sich „auch in Zukunft weitere schöne Feste in unserer Kommune“.

Bongard begrüßte zudem „unsere Freunde aus Gemünd mit ihrem Vorsitzenden Dietmar Krumpen, Kaiser Siegfried Lang wie Jungprinz Markus Krumpen. Die Bürgerschützen Montjoie marschierten mit ihrem Königspaar Hermann und Barbara Weiss in den Festsaal. Der Redner stellte seinem Auditorium den frisch gekürten Bezirkskönig Alfred Wilden samt den übrigen neu ermittelten Majestäten vor.

Alfred Wilden ist ein Vereinsmensch durch und durch. Er züchtet mit Erfolg Rassekaninchen, war bereits Hahnenkönig von Rohren, dem Heimatort seiner Frau Bianca und dem Lebensmittelpunkt der Familie. Seine große Leidenschaft, die sich bereits auf Tochter und Schülerprinzessin Hanna übertrug, aber ist das Schützenwesen. Fast 33 Jahre ist er ein St.-Josefs-Schütze, und in diesem Jahr glückte ihm auf heimischer Schießbahn der goldene Treffer. Kurt Bongard gab offiziell bekannt, Alfred Wilden habe in Rurberg mit 29 von 30 möglichen Ringen auf der Zielscheibe die Bezirksmeriten erworben. Sein „Vize“ wird künftig der Roetgener Mario Markus Kördel sein.

Bongard präsentierte im weiteren Festverlauf auch die im Frühjahr ermittelten Bezirksmajestäten der Nordeifeler Schützenjugend. Zum Jungschützenprinz wurde Stefan Rader aus Rurberg gekürt, zur Bezirksschülerprinzessin wurde Sandra Jakobs aus Kalterherberg gekrönt. Kurt Bongard zeigte sich überzeugt, „dass Alfred und Bianca unsere Nordeifelfarben beim Bundesfest im niederländischen Kerkrade würdig vertreten werden“.

Bongard sagte, die Festtage in Rurberg seien „mehr als ein Treffen in Freundschaft“ gewesen, sie hätten vielmehr gezeigt, „dass wir eine große Familie sind. Aus ihr schöpfen wir die Kraft, um unser verschworenes Ziel und Ideal, Glaube, Sitte, Heimat, zu erreichen“. Bongard betonte, die Nordeifeler Schützenfamilie sei traditionell auch auf sozialem Sektor aktiv und überreichte Fred Perlbach die 1330 Euro zugunsten des Behinderten-Hilfswerkes ABK. Zu guter Letzt gab er bekannt, dass da nächste Bezirksbundesfest im kommenden Jahr in Kesternich stattfindet.

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