Roetgen - Akropolis, Eiffelturm, Südeifel

Akropolis, Eiffelturm, Südeifel

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Für sein konsequentes Bekenntnis zur Eifeler Küche überreichten Mitglieder des Roetgener Kulturkreises den diesjährigen KG Orden an Thomas Herrig, auf unserem Bild (v.l.) Meckels Bürgermeister Johannes Junk, Stamos Papas, Preisträger Herrig, Hubert vom Venn und Kurt Schreiber.

Roetgen. Es begann alles mit einer Wette 2004! Bei einem gemütlichen Treffen der Karnevalsgesellschaft Roetgen mit dem Kulturkreis der Gemeinde fiel plötzlich der Satz: „Bis zum Start des Rosenmontagszuges sollte der diesjährigen Prinzenorden an der Akropolis hängen. Das schafft ihr nicht”.

Stamos Papas, Kurt Schreiber und Hubert vom Venn nahmen die Wette an und bereits am Fettdonnerstag lag der Prinzenorden auf den Stufen der Akropolis.

Weil in der Eifel etwas Einmaliges schon Tradition ist, wurde die Idee im nächsten Jahr wieder aufgegriffen. Aufgabe: Der Ort muss irgendetwas mit Eifel oder Griechenland zu tun haben - es gibt verrücktere Ordensregeln.

In den folgenden Jahren hing man den Orden des jeweiligen KG-Prinzen an das Denkmal von Fitz von Wille in Hillesheim-Kerpen, an das Denkmal des Marathon-Läufers, an das Grab des Hauptmanns von Köpenick in Luxemburg (das ist Eifel), an den Eiffelturm (die Vorfahren von Gustave Eiffel stammten aus Marmagen), den Tempel des Poseidons und im vergangenen Jahr an den Clara-Viebig-Brunnen in Eisenschmitt.

In diesem Jahr brachte man den Orden nach Meckel in der Südeifel, unweit von Bitburg und Echternach. Dort betreibt Koch Thomas Herrig, der in seiner Küche das Thema Eifel mehr als konsequent durchsetzt, ein über 140 Jahre alte Gasthaus. Thomas Herrig lebt und kocht „die Eifel”: Fische aus den Gerolsteiner Oosbachquellen, klare Brühe vom Eifel-Weiderind mit hausgemachten Markklößchen (und - wer erinnert sich noch? - Sago). Ein lukullisches Bekenntnis zur Eifel eben!

Bei der Preisverleihung - natürlich in der Küche - schaute auch Meckels Bürgermeister Johannes Junk vorbei. Der stellte den Nordeifelern dann auch gleich den Els der Südeifel vor - dort „Batralzem” genannt. Und Thomas Herrig servierte dazu seine berühmte Eifeler „Kirmes-Suppe” mit Markklößchen, Eierstich und - natürlich Sago.
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