Konzen - AC/DC in Konzen: „Barock“ rockt mit 1000 Besuchern

AC/DC in Konzen: „Barock“ rockt mit 1000 Besuchern

Von: ho
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Volle Dröhnung: Die AC/DC-Coverband „Barock“ begeisterte die Rockfans auf dem Schulhof in Konzen. Foto: Hoffmann

Konzen. Der Konzener Schulhof und die Umgebung bebte, als kurz nach 21 Uhr die Protagonisten der AC/DC-Cover Band „Barock“ auf dem Schulhof loslegten und das begeisterte Publikum in einen Rock‘n-roll- und Hard-Rock-Ausnahmezustand versetzten. Rund 1000 Besucher hatten sich trotz nasskaltem Wetter auf dem Terrain eingefunden.

Zwei Stunden rockten sie über zwei Stunden hin- und hergerissen zu den alten AC/DC-Hits ab. Da Konzen nicht Wacken ist, spielte im Gegensatz zum dortigen Heavy-Metal-Festival im Vorfeld weder eine Feuerwehrkapelle noch die Eintracht-Musiker, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tat.

Schließlich war Europas größte AC/DC-Tribute Show in die Eifel im Zusammenhang mit dem am Wochenende stattfindenden 140-jährigen Bestehen des Musikvereins Eintracht Konzen gekommen. Nachdem die Band bereits im Jahr 2009 Konzen beben ließ, war der Erfolg des Revival-Konzerts quasi vorprogrammiert, da die hiesigen AC/DC-Fans nach fünfjähriger Abstinenz endlich wieder live ihre Lieblingshymen hören wollten.

Bis kurz vor 20 Uhr hatte es noch regelrecht geschüttet und im abendlichen Eifelsommer standen die herbstlich gekleideten Besucher noch dicht gedrängt unter den Unterständen auf dem Vorplatz. All das war bei Konzertbeginn vergessen, als das Wetter aufklarte.

Originalgetreuer Sound

Der originalgetreue Sound, die treibenden Rhythmen und die explosiven Soli der fünfköpfigen Formation zogen die Fans sofort in ihren Bann. Als Leadgitarrist Eugen Torscher in seiner roten Schuluniform über die Bühne fetzte, setzten die ersten Begeisterungsrufe ein und von den Fans wurden die klassischen AC/DC-Finger voller Inbrunst in die Höhe gestreckt. Das australische Original Angus Young ließ grüßen.

Was Stimme und Ausstrahlung anging, kaum vom AC/DC-Original Brian Johnson zu unterscheiden, war Star-Sänger Grant Foster aus London. Er rockte, röhrte und animierte auch das Publikum zu Höchstleistungen. Neben den beiden Hauptakteuren sorgten im Hintergrund Erzin Kapzis am Bass, Patrick Caramagno an den Drums und Dominik Frank an der Rhythmusgitarre für den authentischen AC/DC-Groove.

Schier aus dem Häuschen war das Publikum schließlich, als kurz vor 23 Uhr nach TNT der Oberhit Highway to Hell erklang. Da hing der mit dunklen Wolken verhangene Himmel zwar nicht voller Geigen, aber voller AC/DC-Glückseligkeit.

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