Schmidt - Abenteuerliche Geschichten vom Bischof und von den Eifelbauern

Abenteuerliche Geschichten vom Bischof und von den Eifelbauern

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„Kirchenführer“ Konrad Schöller unterhält seine Gäste nicht nur mit Anekdoten und Verzällchen aus der bewegten Vergangenheit der Hubertuskirche in Schmidt.

Schmidt. Weithin bekannt ist die dem Heiligen Hubertus geweihte Schmidter Pfarrkirche im Volksmund unter der Bezeichnung „Sankt Mokka“. Der eigentümliche Zweitname geht auf die Zeit des Schmuggelns „brauner Bohnen“ an der „Aachener Kaffeefront“ zurück.

Bei „Sankt Mokka“ finden seit einiger Zeit Kirchenführungen speziellen Inhalts statt. Dabei unterhält „Kirchenführer“ Konrad Schöller seine Gäste nicht nur mit Anekdoten und Verzällchen aus der bewegten Vergangenheit der Hubertuskirche.

Wenn er in wohlgereimter Form die abenteuerliche Geschichte vom Bischof und den Eifelbauern zum Besten gibt, sträuben sich dem Zuhörer regelrecht die Haare; handelt diese Episode doch von der nicht enden wollenden Auseinandersetzung der „St. Mokka-Jüngerschaft“ mit der kirchlichen Obrigkeit. 20 Jahre lang war Konrad Schöller für die Kirchengemeinde St. Hubertus Schmidt als Rendant und Verwaltungsmitarbeiter tätig. Sein besonderes Engagement galt dem Erhalt der Kirche vor Ort.

So war er maßgeblicher Ideengeber für innovative Projekte der Kirchengemeinde, zum Beispiel die ökologische Gestaltung des Kindergarten-Geländes, die Photovoltaikanlagen auf Kirchengebäude und Pfarrhaus, die Heizungsumrüstung in Kirchengebäude und Pfarrhaus auf Holzpellets-Technik, die Errichtung eines Infopunkts Nationalpark Eifel im Kirchengebäude oder die Konzeption des spirituell-historischen Rundwanderweges „Kreuzweg des Friedens“. Mit Hilfe dieser auch überregional bekannten Projekte gelang es der Pfarre, die Finanzkrise im Bistum Aachen erfolgreich zu meistern und die eigenen Mitarbeiter in Lohn und Brot zu halten.

Unterdessen ist Konrad Schöller in andere Rollen geschlüpft. Wenn er in seinem Hauptberuf als Rechnungsprüfer gerade mal nicht die Finanzen des Kreises Düren kritisch unter die Lupe nimmt, kann man den inzwischen zum History-Guide ausgebildeten Gästeführer in den Wäldern des „Hurtgen-Forest“ bei der spannenden Suche nach den Spuren der „Battle for Schmidt“ finden. Oder man begegnet ihm eben in seiner Paraderolle bei besagten „Kirchenführungen“.

Als „Guter Geist von St. Mokka“ verkörpert er – in eine kaffeebraune Gewandung gekleidet – den von der Amtskirche Geächteten. Für seine Gäste hält Schöller ein ganzes Bündel überraschender Erkenntnisse bereit.

Er gibt nicht nur eine Einführung in die gallospezifische Gesinnung der St. Mokka-Jüngerschaft. Er lüftet auch das Geheimnis des besonderen Elixiers, dessen man sich im Lande zwischen Kall und Rur so gerne bedient. Und last but not least erfährt der interessierte Gast, wie die Schmidter mit Hilfe des magischen Gebräus der kirchlichen Obrigkeit ein Schnippchen nach dem anderen schlagen konnten.

Beim Wanderopening der Erlebnisregion „Nationalpark-Eifel“, das am 27. April im „Wander-Mekka“ Schmidt stattfindet, ist Schöller ebenfalls aktiv. „St. Mokka-Fans“ aus fern und nah sind dann eingeladen, den „Guten Geist“ in den Glockenturm der Hubertuskirche zu begleiten.

Schmidter „Kirchenführungen im Gewand“ kann man unter Telefon 02474/99180 oder per E-Mail an schoeller110@t-online.de buchen. Dauer und Inhalt des Programms richten sich nach den Wünschen des Gastes und sind variabel bestimmbar. Ausführliche Informationen hierzu gibt es zum Download im Internet.

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