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Abendmahl: Erst unter der Empore, dann in der Schlosskapelle

Von: ess
Letzte Aktualisierung:
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Wenn während der Dachsanierung die evangelische Kirche komplett geschlossen ist, finden die Gottesdienste in der Schlosskapelle statt.

Monschau. Bis zum Beginn der Instandsetzungsarbeiten an Dach und Decke der evangelischen Kirche in Monschau werden die Gottesdienste unter der ersten Empore des Gotteshauses gehalten. Das hat das Presbyterium am Montag beschlossen. Etwa 60 bis 70 Gläubige sollen dort nach Worten von Pfarrer Jens-Peter Bentzin Platz finden.

„Dieser Platz müsste ausreichen”, ist der Seelsorger überzeugt. Allerdings werde er nicht ausreichen, um dort die Konfirmation zu feiern, „das müssen wir anderswo machen”.

Auch während der Sanierungsphase, wenn die Kirche komplett geschlossen ist, müssen die Gläubigen nicht auf ihre Gottesdienste verzichten. Bentzin: „Das Presbyterium nimmt mit großer Dankbarkeit die spontan ausgesprochene Einladung des Maria-Hilf-Stiftes Monschau an, die evangelische Gottesdienste in der Schlosskapelle unterhalb der Burg zu feiern.” Vor 400 Jahren, von 1609 bis 1622, war die Schlosskapelle schon einmal die zentrale Gottesdienststätte der evangelischen Christen im Monschauer Land.

„Das Presbyterium erhofft sich einen zügigen Abschluss der nun anstehenden Gespräche über eine Förderung des substanziellen evangelischen Beitrages zur touristischen und städtebaulichen Weiterentwicklung der Stadt”, heißt es in einer Pressemitteilung der Kirchengemeinde.

Mit anderen Worten: Es ist Klinkenputzen angesagt, was das Zeug hält. Pfarrer Bentzin bestätigt das: „Wir müssen zu Ergebnissen kommen und dürfen nicht mehr lange warten.” Dem Orkantief „Xynthia” habe das Dach noch standgehalten. „Aber”, so Bentzin, „bis zum nächsten Winter sollte alles über die Bühne sein, denn wir wissen nicht, was dann auf uns zukommt.”
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