Abba zum Mitmachen: Winke Winke bei Honey Honey

Von: Peter Stollenwerk
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Sogar einige Zuschauer durften bei der Abba-Show „Dancing Queen” auf die Bühne und sich Herausforderung stellen, einen Abba-Hit live mitzusingen. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Rund drei Sekunden reichen normalerweise , um einen Hit von „Abba” zu erkennen. Der hohe Wiederkennungswert der legendären und seit fast 30 Jahren getrennten schwedischen Popgruppe führt dazu, dass ihre Musik auch Jahrzehnte später noch ebenso frisch wie mitreißend klingt.

In den Genuss der größten Abba-Hits kamen am Mittwochabend auch rund 1100 Besucher auf der Burg Monschau. Im streng klassisch orientierten Programm der Festspiele 2010 bot die Show „Dancing Queen” eine willkommen Abwechslung, und der hohe Publikumszuspruch zeigt, dass auch die leichte Muse auf Widerhall stößt.

Das Quartett „Abbacapella” hat sich zum Ziel gesetzt, den Mythos der Supergruppe am Leben zu erhalten, nachdem alle Versuche, das Original wieder zu vereinigen, bekanntlich scheiterten.

In Kunstnebel war die Burgbühne gehüllt, als mit dem Eurovisions-Siegertitel aus dem Jahre 1974 „Waterloo” die schwungvolle Show startete. Unterstützt von einigen ansehnlichen „Dancing Queens” und weniger bedeutsam erscheinenden Hintergrund-Musikern nahm die Show dann ihren Lauf.

Moderator Robert Esser, der souverän und galant durchs Programm führte, stimmte die Gäste auf die „Wild Seventies” ein, und riet dem Publikum es ganz locker angehen zu lassen: „Rasten Sie doch einfach mal spontan aus!”

Nun weiß jeder, der einmal bei einem Karaoke-Wettbewerb zu Gast war, dass es eine hohe musikalische Herausforderung bedeutet, die Abba-Hits fehlerfrei zu singen, denn obwohl sie allesamt wie Ohrwürmer klingen, verbergen sich dahinter komplexe Kompositionen. Diese Aufgabe meisterten die beiden weiblichen Solostimmen sehr passabel; ihnen gehörte die Bühne.

Immer wieder wurde das Publikum eingebunden, ob bei der La-Ola-Welle oder dem kollektiven Winken beim Song „Honey, Honey.” Besonders nachhaltig dürfte der Abend für jene rund 20 Besucher gewesen sein, die auf die Bühne komplimentiert wurden, um den „Kinderchor” in „I had a dream” zu geben.
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