Ab 2017 nur noch drei Grundschulen in Monschau

Von: Heiner Schepp
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Der Schulausschuss der Stadt Monschau hat dem Stadtrat für seine Sitzung am 26. November empfohlen, die Grundschullandschaft zum Schuljahr 2017/18 neu zu ordnen.

Eifel. Der Schulausschuss der Stadt Monschau hat die Empfehlung der sogenannten Schulentwicklungswerkstatt weitestgehend angenommen und dem Stadtrat für seine Sitzung am 26. November empfohlen, die Grundschullandschaft zum Schuljahr 2017/18 neu zu ordnen.

Wie vom 41-köpfigen Gremium im Oktober mit deutlicher Mehrheit favorisiert, wird es dann in der Stadt Monschau nur noch drei statt bisher fünf Schulstandorte geben: die Gemeinschaftsgrundschule Imgenbroich-Konzen in Konzen, die Katholische Grundschule Kalterherberg-Mützenich in Mützenich sowie die Heckenlandschule Höfen, die ab 2017/18 als Teilstandort an die KGS Kalterherberg-Mützenich angebunden wird.

Noch einmal weckte das Thema auf der Tagesordnung des Schulausschusses das Interesse der Öffentlichkeit, alle Sitzplätze im Sitzungssaal des Rathauses waren besetzt, als Schulausschuss-Vorsitzende Waltraud Haake am Dienstag die öffentliche Sitzung eröffnete.

Die den Politikern vorgelegte Beschlussempfehlung entsprach weitestgehend dem, was die aus Eltern, Schulvertretern und Schulträger zusammengesetzte Schulentwicklungswerkstatt am 10. Oktober mit einer 6/7-Mehrheit empfohlen hatte.

Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt, „mit der Schulleitung der Grundschule Kalterherberg-Mützenich und der Schulaufsicht verlässliche Aussagen dahingehend zu erarbeiten, inwieweit die Kalterherberger Kinder nach Auflösung des Grundschulstandortes Kalterherberg als Gruppe an einem Standort gemeinsam beschult und nicht auf die Standorte Mützenich und Höfen aufgeteilt werden“.

Während dieser Zusatz auf allgemeine Zustimmung im Ausschuss stieß, fanden zwei ergänzende bzw. ändernde Anträge von FDP und SPD keine Mehrheit. Kurt Victor hatte für die Liberalen beantragt, „die Änderungen aufgrund der Haushaltssituation um zwei Jahre nach vorne zu ziehen und Höfen statt Mützenich zum Hauptstandort der konfessionellen Grundschule zu machen.

Abgelehnt wurde auch der Antrag der SPD, die politische Entscheidung erst 2015/16, also zeitnäher zur Umsetzung mit dann aktualisierten Schülerzahlen und den Aspekten eines bis dahin vorliegenden Inklusionsgesetzes zu treffen. Über die Debatte im Schulausschuss werden wir noch berichten.

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