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2012 soll die neue Schwimmhalle stehen

Von: rpa
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Simmerath. Aus dem alten Sportplatz in Simmerath wird ein neues Baugebiet. Dort ist Platz für gut 50 Häuser. Die Gemeinde soll darauf achten, dass die Grundstücke nicht zu klein werden, mahnte Bruno Löhrer, Vorsitzender der CDU-Fraktion nun im Planungsausschuss.

Nach eifriger Debatte entschied der Ausschuss einstimmig, für das „Baugebiet Sportplatzstraße” den Flächennutzungsplan zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen. Insgesamt stehen 33000 Quadratmeter zur Verfügung. Je nach Zuschnitt und Größe der Baugrundstücke ist Platz für 47 bis 55 neue Häuser.

Mit dem Verkaufserlös der neuen Parzellen will die Gemeinde den Neubau der Schwimmhalle finanzieren. Per Beschluss hat der Rat die Obergrenze der Baukosten für das neue Schwimmbad an der Hauptschule auf vier Millionen festgesetzt. Angestrebt wird, dass die neue Schwimmhalle bereits im Sommer 2012 fertig ist.

Die Verwaltung legte dem Planungsausschuss als erste Diskussionsgrundlage vier Varianten vor, wie das neue „Simmerather Viertel” erschlossen werden kann. Je nach Variante werden die Baugrundstücke im Durchschnitt zwischen 530 und 650 Quadratmeter groß. Die CDU favorisierte Variante B, wonach 55 Baustellen möglich sind, die zwischen 427 und 708 Quadratmeter groß sind.

Vorgesehen ist in diesem Entwurf auch ein 442 Quadratmeter großer Spielplatz. Die CDU plädierte für diesen Entwurf, weil dann die vorhandenen Straßen besser für die Erschließung genutzt werden könnten. Die anderen Entwürfe wiesen auch keinen Spielplatz aus.

Der Ausschuss entschied sich am Ende der Diskussion dennoch für keine der Varianten; möglich ist auch eine Kombination der einzelnen Erschließungsentwürfe.

Jürgen Förster von der Bauverwaltung räumte ein, dass der Gedanke bei der Variante B sei, später eventuell auch die Kalverscheider Gasse als Baugebiet zu erschließen.

Beigeordneter Roger Nießen ergänzte, dass es möglich sei, für das neue Baugebiet Sportplatz einen Investor zu finden, dann müsse die Gemeinde sich „alle Möglichkeiten offen halten”.

CDU-Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer aber mahnte hier eindringlich: „Wir wollen die Gestaltung des Bebauungsplanes beschließen und die Gestaltung nicht einem möglichen Investor überlassen”. Manfred Sawallich von der SPD und auch Klaus Stockschlaeder (Grüne) regten an, im neuen Baugebiet möglichst die Fernwärme des Simmerather Heizkraftwerkes zu nutzen und die künftigen Bauherren entsprechend zu sensibilisieren.

Staatliche Förderung möglich?

Vielleicht sei es möglich, dass das neue Baugebiet wegen der erneuerbaren Energie staatlich gefördert werden könne, hofft Manfred Sawallich. Dies solle die Verwaltung prüfen. Sawallich wies noch auf ein mögliches „Konfliktpotenzial” mit den angrenzenden Tennisplätzen hin. Die Bedenken sollten „ernst genommen und in der Planung berücksichtigt werden”.

Die UWG, so gestand Stephan Weber ein, befinde sich beim Projekt „Baugebiet Sportplatz” in der Klemme, weil die UWG beim Thema Schwimmhalle für eine andere Lösung plädiert habe (für eine Sanierung der bisherigen Halle statt eines Neubaus). „Vom Prinzip” sei der UWG der Neubau und das „Baugebiet Sportplatz” zuwider, doch man wolle „hier nicht destruktiv” sein, sondern sich „an der weiteren Planung konstruktiv beteiligen”. Daher stimme auch die UWG dem Beschluss zu, für das Baugebiet Sportplatzstraße einen Bebauungsplan aufzustellen. Im Bereich der Leitstelle soll der neue Simmerather Sportplatz errichtet werden.
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