132. Verbandsfestes der Vereinigten Spielmannszüge Nordeifel

Von: kk
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Wie geprügelte Hunde: Am vorletzten Spieltag kassierte die Zweite des FC Roetgen sechs Tore, am vergangenen Sonntag in Eilendorf zehn – da hilft auch die klare Ansprache von Trainer Erich Bonkowski nicht mehr. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Die Nordeifelteams in der Aachener Kreisliga B2 sehnen das Ende der Saison 2013/14 herbei und möchten eine für alle drei Mannschaften unbefriedigende Spielzeit ganz schnell vergessen.

Bei der 2:10-Niederlage bei der Zweiten des Landeligisten SV Eilendorf sorgte die Zweite des FC Roetgen am vorletzten Spieltag für die bisher größte Blamage. Die wollten die Reservisten von Germania Eicherscheid sich ersparen und reisten aufgrund ihrer Personalnot erst gar nicht nach ASA Atsch. Schon heute Abend (Anstoß 20 Uhr) beenden die Blau-Weißen die grausame Abstiegssaison mit der Begegnung gegen Germania Freund.

Ausgeglichene Partie

Unglücklich verlor der SV Kalterherberg bei VfL 05 Aachen. „Diese Niederlage war ärgerlich, denn wir waren mit den Aachenern auf Augenhöhe und hatten sogar die besseren Torchancen“, erlebte Kalterherbergs Obmann Jürgen Peters eine ausgeglichene Begegnung mit dem besseren Ende für die Kaiserstädter. Die kamen nach zwei Standardsituationen zur 2:0-Führung. Zu spät, erst drei Minuten vor Spielende, erzielte Tobias Jakobs den Ehrentreffer, leider hatten die Kalterherberger Youngster vorher einige gute Gelegenheiten liegengelassen.

„Wir sind im Abschluss nicht clever genug“, konstatierte Jürgen Peters, war aber ansonsten mit der Darbietung seines Teams zufrieden.

„Eine absolute Frechheit“

Da hörte sich Erich Bonkowski nach der Roetgener Panne in Eilendorf schon anders an. „Wie wir uns hier präsentiert haben, das war eine absolute Frechheit. Vielleicht sollten sich einige ihre Gedanken machen, wie sie hier ihren Verein repräsentiert haben“, haderte der Trainer der Roetgener Zweitvertretung mit der desolaten Darbietung seines Teams nach der 2:10-Niederlage bei der Zweiten des SV Eilendorf.

Marvin Lamm hatte die Roetgener zwar in Führung gebracht und nach dem Ausgleich hatte Marcus Hellebrandt für die erneute Führung gesorgt. Nach dem die Gastgeber nach einer halben Stunde aber den Ausgleich zum 2:2 erzielt hatten, brachen die Schwarz-Roten ein und ergaben sich ab der zweiten Halbzeit beinah schon kampflos ihrem Schicksal. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, schimpfte der FC-Coach und drohte Konsequenzen an.

In der Dürener Kreisliga B3 hatte Nils Degenhardt nach dem 7:1-Erfolg gegen den VfR Vettweiß allen Grund zufrieden zu sein. „Es gibt nichts zu kritisieren, die Mannschaft hat sehr gut gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen“, war der Trainer der SG Vossenack-Hürtgen mit der letzten Heimvorstellung der Saison äußerst zufrieden.

Sieben auf einen Streich

Marc Wildrath hatte die Führung besorgt, die Andreas Offermann auf 2:0 ausbaute. Marco Kurth erhöhte mit einem Hattrick auf 5:0. Mike Robertz machte das halbe Dutzend voll. Nach dem Ehrentreffer der Gäste machte Marcel Voulon den Endstand klar.

Gegen Germania Burgwart II kassierte die Zweite des TuS Schmidt im letzten Heimauftritt eine 0:2-Niederlage. „Wenn wir unsere Chancen besser nutzen, müssen wir nicht verlieren“, ärgerte TuS-Trainer Andreas Lennartz sich über die schlechte Abschlussquote und das der Schiedsrichter zwei elfmeterreife Situationen übersah.

Gleicher Trainer, gleiche Klasse

Durch die Niederlage und die gleichzeitigen Erfolge der Mitkonkurrenten rutschten die Schwarz-Gelben zwar auf den drittletzten Tabellenplatz ab, jedoch hatte die Niederlage keine Auswirkungen mehr auf den Klassenerhalt. Mit Trainer Andreas Lennartz spielt die Schmidter Zweite auch in der nächsten Saison in der Dürener B-Liga.

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