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Zwischen Orient und Okzident

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Düren. Ein außergewöhnliches Konzert bietet die Cappella Villa Duria im Rahmen der Reihe „Harmoniemusik” am Sonntag, 9. Mai, um 18 Uhr im Haus der Stadt.

Das Landesblasorchester Nordrhein-Westfalen und das Sinfonische Blasorchester der Musikschule unter der Leitung von Renold Quade geben ein gemeinsames Konzert mit Werken von James Barnes, Alexander Borodin, Michael Giacchino, Steven Reinecke und Jim Steinberg. Es ist aber auch ein musikalischer Abend mit weiteren Höhepunkten.

Betin Günes, Dirigent des Sinfonieorchesters Köln, des Mondial Kammerorchesters, des Mondial Philharmonieorchesters, sowie des Turkish Chamber Orchestra wird als Solist auftreten. Die Zuhörer werden dann die Uraufführung von „Bosluk”, einem Konzert für Klavier und Blasorchester, erleben. Zu seinen Werken gehören 13 Sinfonien, Werke elektronischer Musik, Solostücke und Kammermusik. Süleyman Akkas wird mit seinen jungen Baglamaspielern einen weiteren Akzent setzen.

So wird das Konzert im Haus der Stadt ein Abend zwischen Orient und Okzident. Neben „gewohnten Tönen” erhält man auch einen Einblick in türkische Kompositionen. Allen musikalischen Beiträgen ist gemeinsam, dass sie eine Art Bestandsaufnahme derzeitiger Strömungen und Perspektiven eines gemeinsamen Erlebens der verschiedenen Kulturen sind. Ein Abend, im Spannungsfeld von Tradition und Innovation, der dazu beitragen möchte, Verständnis, Akzeptanz und Toleranz zwischen Deutschen und Türken zu fördern. Musik verbindet über Grenzen hinweg, öffnet Welten.

Düren ist als Startpunkt einer Reihe von Aktivitäten geplant. In der Fortführung sind Konzerte in Arnsberg, Essen und Wesel, sowie in Istanbul, Izmir und Ankara mit Unterstützung des „Civil Society Dialogue - Istanbul 2010 European Capital Of Culture” projektiert.

Im Vorfeld dieses Konzertes besucht Betin Günes die Musikschule Düren und wird über seine Musik, über türkische Musik und über seine musikalische Verbindung der Kulturen berichten. Renold Quade und er planen seit geraumer Zeit diese Zusammenarbeit. Workshops und öffentliche Proben sind weitere Highlights, die sowohl am Samstag und Sonntag stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzuerleben, wie an diesem Wochenende die einzelnen Gruppierungen ihre Vorbereitungen zu einem großen Ganzen verschmelzen lassen.

Als Kostenbeitrag für alle Veranstaltungen ist lediglich die Vorlage einer Konzertkarte für den Abend notwendig. Wer nur das Konzert besuchen möchte, erhält Karten zu 10, 12 oder 15 Euro an der Theaterkasse im Haus der Stadt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Musikschule unter 02421/252572.
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