Zwei Teams aus dem Kreis starten bei „Rund um Düren”

Von: Guido Jansen
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Hat im letzten Jahr Rund um Düren gewonnen: Bram Schmitz. Foto: Guido Jansen

Düren. Es wird ein Überlebenskampf werden. Von Anfang an. Dessen sind sich die beiden Dürener Teams, die am Sonntag beim Radklassiker Rund um Düren an den Start gehen, bewusst. Denn das Drössinger PZ Racing Team Hürtgenwald und die Mannschaft des RSV Düren zählen nicht zu den Favoriten, wenn um 12.45 Uhr am Wirteltorplatz gestartet wird.

„Das Rennen ist wieder sehr stark besetzt”, schätzt Michael Teichert von den Hürtgenwaldern die Konkurrenz hochklassig ein. Und damit ist er einer Meinung mit Sven Rehbein von der neu gegründeten Rennradmannschaft des Ausrichters RSV Düren. Zwei mögliche Rennverläufe kann sich Teichert vorstellen. „Entweder die Favoriten sind sich von Anfang an einig und gehen schon sehr schnell in das Rennen. Oder aber sie werden sie bis kurz vor dem Finale belauern.”

Im letzteren Fall sieht Teichert, der die acht Fahrer des Hürtgenwalder Teams im Mannschaftswagen begleiten wird, eine Chance auf ein achtbares Resultat. Dann könnte Leon Schachtner eine Chance haben. Er ist der beste Sprinter des Teams. Für Rund um Düren wird jedoch Moritz Mainzer die Rolle des Mannschaftskapitäns übernehmen. Der 23-Jährige ist der beste Bergfahrer des Teams. „Druck haben wir aber keinen. Für uns ist es in einem so starken Teilnehmerfeld kein Muss, eine gute Platzierung herauszufahren”, sagt Teichert.

Neben den acht Fahrern im Elite-Rennen bietet die Mannschaft zwei Starterinnen für das Damen-Feld und drei Fahrer im C-Klasse-Rennen auf. Da erhofft sich auch der RSC Düren eine Chance. Dem jungen Karl-Heinz Wirtz sowie den Routiniers Niko Mausch und Guido Scheeren traut Rehbein zu, in der Spitzengruppe mitzufahren. „Ansonsten sollten wir realistisch sein: Wir können froh sein, wenn es uns beim Elite-Rennen auf dem schwierigen Kurs gelingt, überhaupt ein paar Fahrer ins Ziel zu bringen.”

Zumal Rehbein angesichts der Prognosen für trockenes, warmes Wetter eine Vorahnung hat: „Da greifen die Favoriten sicher früh an.”. Dann steigen die Chancen, dass die RSV-Fahrer nicht vom Besenwagen aufgelesen werden. Sollten die Favoriten früh vorne weg fahren, könnte das Tempo im Hauptfeld nicht ganz so extrem ausfallen. Und dann wollen die Lokalmatadoren mitrollen. „Es wäre toll, wenn uns das gelingt. Schließlich ist es für uns etwas Besonderes, bei diesem Rennen zu starten.”
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